Baustelle
Regenwasserzisterne unter Sportplatz in Baesweiler
Im Zuge der Weiterentwicklung des Sport- und Bürgerparks an der Parkstraße im nordrhein-westfälischen Baesweiler modernisiert die Kommune ihre Infrastruktur für die Bewässerung der Sportflächen. Zentrales Element der Maßnahme ist eine unterirdische Regenwasserzisterne unter dem bestehenden Sportplatz. Die Anlage sammelt Niederschlagswasser und stellt es künftig für die Beregnung der Grünflächen zur Verfügung. Ziel ist eine nachhaltige Wassernutzung, die sowohl den Verbrauch von Trinkwasser reduziert als auch zur lokalen Klimaanpassung beiträgt.
Mit der Umsetzung der Tiefbauarbeiten wurde die Florack Bauunternehmung GmbH aus Heinsberg beauftragt. Das Unternehmen realisiert den Bau der Zisternenanlage einschließlich Baugrubensicherung, Erdarbeiten, Einbau der Betonbehälter sowie der hydraulischen Anbindung an Zu- und Ablaufleitungen. Für die sichere Ausführung der Baugrube setzt Florack auf eine XL-Schlittenbox des Verbausystemherstellers TWF Tiefbautechnik.
Regenwasserzisterne als Baustein moderner Sportplatz-Infrastruktur
Die neue Regenwasserzisterne besteht aus vier Betonbehältern mit jeweils 10.000 Litern Fassungsvermögen. Zusammen entsteht ein Speichervolumen von 40.000 Litern. Das gesammelte Niederschlagswasser wird künftig für die Beregnung des Sportplatzes genutzt und ergänzt bereits umgesetzte Maßnahmen zur Regenwasserrückhaltung im Parkgelände.
Neben der Zisterne gehören dazu unter anderem Mulden sowie vegetationsbasierte Flächen, die Niederschläge aufnehmen und zeitverzögert abgeben. Solche Lösungen gewinnen im kommunalen Bau zunehmend an Bedeutung, da sie Wasserressourcen schonen und gleichzeitig zur Stabilisierung des lokalen Mikroklimas beitragen.
Tiefbau unter beengten Platzverhältnissen im Bestand
Die Bauarbeiten finden innerhalb eines bestehenden Parkareals statt. Entsprechend begrenzt sind die verfügbaren Arbeitsflächen für Maschinen und Baukolonnen. Für den Einbau der Zisternenmodule musste eine Baugrube hergestellt werden, die ausreichend Raum für den Einbau der Betonbehälter bietet und gleichzeitig die angrenzenden Anschlussgräben integriert.
Diese Anforderungen stellen hohe Ansprüche an die Baugrubensicherung. Eine präzise steuerbare Verbaulösung ist entscheidend, um die Sicherheit der Baustelle zu gewährleisten und gleichzeitig einen wirtschaftlichen Bauablauf zu ermöglichen.
XL-Schlittenbox von TWF sichert die Baugrube
Für die Baugrubensicherung kommt eine XL-Schlittenbox von TWF zum Einsatz. Das System ist als Rollenschlittenverbau ausgeführt und erreicht eine Verbauhöhe von rund 3,15 Metern. Durch variable Längen und flexible Anpassungsmöglichkeiten eignet sich der Verbau besonders für Baugruben mit größeren Rohrdurchmessern sowie für komplexe Einbausituationen.
Gerade beim Einbau einer Regenwasserzisterne unter einem Sportplatz bietet das System Vorteile, da die Baugrube sowohl für die Zisternenmodule als auch für die angrenzenden Leitungsgräben angepasst werden muss. Die XL-Schlittenbox ermöglicht eine präzise Anpassung an unterschiedliche Bauzustände innerhalb derselben Bauphase.
Rollenschlitten ermöglichen flexible Anpassung
Ein wesentliches Merkmal des Systems sind die integrierten Rollenschlitten. Sie erlauben es, einzelne Verbauelemente unabhängig voneinander in der Höhe zu verschieben. Dadurch lässt sich die Rohrdurchlasshöhe stufenlos einstellen. Zusätzlich ermöglichen Zwischenstücke eine flexible Anpassung der Arbeitsbreite an unterschiedliche Grabenabmessungen.
Diese Variabilität erleichtert den Bauablauf insbesondere bei Projekten mit wechselnden Einbausituationen. Der Verbau kann Schritt für Schritt an die jeweilige Bauphase angepasst werden, ohne dass umfangreiche Umrüstungen erforderlich sind.
Sicherheit und wirtschaftlicher Bauablauf
Durch die kontrollierte Nachführung der Verbauplatten bleiben die Grabenwände stabil und zuverlässig gesichert. Gleichzeitig bleibt der Arbeitsraum innerhalb der Baugrube für die ausführende Kolonne frei zugänglich. Gerade beim Einbau schwerer Betonbehälter für eine Regenwasserzisterne ist eine stabile Baugrubensicherung ein zentraler Faktor für die Arbeitssicherheit.
Darüber hinaus ermöglicht die XL-Schlittenbox, mehrere Bauzustände mit einem einzigen Verbausystem abzudecken. Die Kombination aus großer Verbauhöhe, variabler Rohrdurchlasshöhe und anpassbarer Arbeitsbreite reduziert Umrüstzeiten und erleichtert die Planung der Bauphasen. Für Bauunternehmen wie Florack trägt dies zu einem gut kalkulierbaren und stabilen Bauablauf bei.
Praxisorientierte Zusammenarbeit von Florack und TWF
Das Projekt in Baesweiler zeigt exemplarisch, wie spezialisierte Tiefbauunternehmen und Systemhersteller im Infrastrukturbau zusammenarbeiten. Florack bringt seine Erfahrung aus dem Kanal- und Infrastrukturbau in das Projekt ein, während TWF mit der XL-Schlittenbox eine auf die Anforderungen der Baustelle abgestimmte Verbaulösung bereitstellt.
Für ausführende Unternehmen spielt dabei auch die flexible Gerätebeschaffung eine Rolle. Verbausysteme können je nach Projektanforderung gekauft, gemietet oder geleast werden. Dadurch lässt sich die Gerätedisposition an die jeweilige Baustellensituation anpassen.
Mit der neuen Regenwasserzisterne unter dem Sportplatz in Baesweiler entsteht somit nicht nur eine nachhaltige Lösung für die Bewässerung der Sportanlagen. Das Projekt zeigt zugleich, wie durch angepasste Tiefbautechnik und flexible Verbausysteme sichere und effiziente Bauabläufe auch unter beengten Bedingungen realisiert werden können.













