Einzugsgebiet auf Stuttgart erweitert
Storz eröffnet neuen Standort in Böblingen
Die Storz Bauwerkinstandsetzung (BWI) hat einen neuen Standort in Böblingen eröffnet. Damit erweitert das Tuttlinger Unternehmen, das auf Verkehrswegebau spezialisiert ist, sein Einzugsgebiet auf den Großraum Stuttgart. Die Bauwerkinstandsetzung, die bisher in Titisee-Neustadt ansässig war, wird künftig unter Leitung von Marcus Weller, der seit Mai 2024 im Unternehmen ist, zusätzlich zu Brückensanierungen auch andere Projekte wie die Sanierung von Regenüberlaufbecken, Kläranlagen und Parkbauten übernehmen.
"Der neue Standort in Böblingen markiert einen bedeutenden Schritt bei der Weiterentwicklung des Storz-Geschäftsbereichs Bauwerkinstandsetzung", erklärte Weller. Mit der Erweiterung des Einzugsgebietes auf den Großraum Stuttgart ergeben sich neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit anderen Storz-Niederlassungen und dem Bereich Großprojekte. Weller betonte, dass ihm insbesondere hybride Projekte, die Straßenbau, Instandsetzung und Neubau von Infrastruktur vereinen, am Herzen liegen.
Die wachsende Relevanz des Bereichs Bauwerkinstandsetzung wird auch durch die hohe Anzahl sanierungsbedürftiger Brücken und Ingenieurbauwerke in Baden-Württemberg deutlich. Laut dem Verkehrsministerium des Landes muss jede zehnte der 7.300 Brücken instandgesetzt oder ersetzt werden. Dies unterstrich auch die Geschäftsführende Gesellschafterin Susanne Gräfin Kesselstatt: „Es ist dringend notwendig, dass das Land finanzielle Maßnahmen ergreift, um den weiteren Verfall der Verkehrsinfrastruktur zu stoppen.“ Sie kritisierte zudem die begrenzten Budgets, die in Verbindung mit dem Fachkräftemangel eine große Herausforderung für die Bauunternehmen darstellen.
Die Standortverlegung nach Böblingen sei ein "Meilenstein", so Gräfin Kesselstatt. Die Storz-Gruppe setze damit ihr strategisches Ziel um, den Bereich Bauwerkinstandsetzung langfristig und spürbar zu stärken.










