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Susanne Frank,

Kalksandstein für die Fassadenbegrünung

Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, Oberhausen, und biolit, Essen, hat UNIKA technische Möglichkeiten und Konzepte zur vertikalen Begrünung auf Basis von mineralischen Baulementen aus Kalksandstein entwickelt.

Mit dem heutigen Wissen um die Möglichkeiten, Gren­zen und Notwendigkeiten urbanen Lebens und Woh­­nens muss und wird sich auch das Bauen in den Städten der Zukunft verändern. Insbesondere die Schaffung von Grünflächen und das konsequente Be­grünen von Bauteilen wie Dächern und Fassaden erlebte in den letzten Jahren einen neuen Aufschwung.

Gleichzeitig weiß man um die positiven Auswirkungen von begrünten Dachflächen auf die zusätzlich Schutz­wir­kungen, die Regenwasserspeicherfähigkeit, die Arten­vielfalt und die Flächenentsiegelung. Ähnliches erhofft man sich auch die die Begrünung vertikaler Flächen im urbanen Raum. Hier stehen vor allem die mögliche Verbesserung der Sauerstoffproduktion, CO-Bindung, Fein­­staub­fil­te­rung, des Mikroklimas sowie des Schall­schut­zes im Fokus.

Die auf der BAU 2015 erstmalig vorgestellten Bauelemente aus Kalksandstein bieten Raum für Pflanzarten wie Moose, Gräser, Sedum etc. und dienen als Vegetationsbasis die­nen. Gleichzeitig lassen sich die Elemente zu Mo­dulen zusammenfassen und ermöglichen so standsichere ver­tika­le Begrünungsebenen.

Über die Realisierung von prototypischen Pilotprojekten soll zugleich untersucht werden, welche Auswirkungen vertikale Begrünungen auf den Schallschutz, die Fein­staubbindung und die Verbesserung des Mikroklimas hat.

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