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Susanne Frank,

Kalksandsteinindustrie erwartet Zuwächse

Anläßlich der diesjährigen Jahrestagung der Kalksandsteinindustrie in Potsdam informierte Bernhard Göcking, Vorstandvorsitzender beim Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V., über die Entwicklungen in der Branche. Für 2014 prognostiziert er positive Tendenzen.

Bernhard Göcking, Vorstandvorsitzender beim Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V. (BVKSI) berichtete zu Beginn der Tagung über die aktuellen Rahmenbedingungen in der Branche: „Das Jahr 2013 war für unsere Industrie konjunkturell eines mit Höhen und Tiefen: nach einem witterungsbedingt sehr schlechten Start in das Jahr 2013 zog der Absatz erst ab dem zweiten Quartal an und pendelte sich aufgrund des ausgefallenen Winters aber bis zum Jahresende wieder nahezu auf dem Vorjahresniveau ein“, berichtete Bernhard Göcking, Vorstandvorsitzender beim Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V. (BVKSI) zu Beginn der Tagung. „So war das Jahr 2013 in Bezug auf die Produktionsmenge für die Kalksandsteinindustrie ein durchschnittliches Jahr. Im Jahresergebnis gab es in unserer Branche einen Rückgang der abgesetzten Steinmengen von 0,37 % gegenüber dem Vorjahr.“ „Sehr dynamisch dagegen verlief der Auftakt in das neue Geschäftsjahr“, so Göcking. Gründe für die positive Entwicklung sieht er im derzeit guten Wachstum des Wohnungsbaumarktes und in der Tatsache, dass Kalksandsteinkonstruktionen den steigenden Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden und den Schallschutz optimal erfüllen.

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„Auch die Baugenehmigungszahlen aus 2013 lassen uns positiv in die Zukunft blicken“, erklärt Göcking weiter. Er verdeutlichte dies an dem für die Kalksandsteinindustrie bedeutenden mehrgeschossigen Wohnungsbau. „Bei den Baugenehmigungen für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern war 2013 ein Plus von 25 % gegenüber dem Jahr 2012 zu verzeichnen. Auch für 2014 gehen Experten von einem Anstieg von rund 15% aus, wobei binsbesondere in den Metropolen und Ballungsgebieten weiterhin kräftig investiert wird.“ Insgesamt rechnet die Baubranche mit einem um 2 bis 4-prozentigen höheren Umsatz als in 2013. Für den Ein- und Zweifamilienhausbau wird sogar ein Anstieg von 5 % erwartet. Auch der Industrie- und Wirtschaftsbau steht mit einem Wachstum von bis zu 3 % im Aufwind. „Diese positiven Entwicklungen wird auch die Kalksandsteinindustrie nutzen. Wir gehen von einem Anstieg der abgesetzten Steinmengen von bis zu 2 % im Jahr 2014 aus“ prognostiziert Göcking.

Anschließend wies Roland Meißner, Geschäftsführer Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V., darauf hin, „dass all die positiven Konjunkturprognosen nicht darüber hinwegtäuschen dürfen, dass weiterhin grundlegende politische Weichenstellungen für den Wohnungsbau in Deutschland fehlen. Die Erwartungen der Bauwirtschaft durch den im Dezember verabschiedeten Koalitionsvertrag sind enttäuscht wurden. Starke Impulse für einen bezahlbaren Wohnungsneubau blieben auf der Strecke.“ Als Beispiel nannte er die eingeführte Mietpreisbremse, die sich kontraproduktiv auf den Wohnungsmarkt auswirken und Investoren verprellen kann. „Statt attraktive Investitionsanreize zu bieten, ist auch die – vom BVKSI mit Nachdruck geforderte - ursprünglich geplante Wiedereinführung der degressiven Abschreibung für 5 Jahre gestrichen worden.

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