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Schnellwechsler

Kai Ingmar Link,

GEN-II-Fallsicherung von Oilquick

Die GEN-II-Fallsicherungen werden aus gesenkgeschmiedetem Stahl hergestellt, einem Fertigungsverfahren für Bauteile mit besonders hohen Anforderungen an Sicherheit und Lebensdauer. © Oilquick

In der Welt der Innovationen muss es nicht immer eine radikale Disruption sein, die ein Produkt zu einem Erfolg macht. Oft ist es die kontinuierliche, kundenorientierte Weiterentwicklung, die den Unterschied ausmacht.

Die GEN-II-Fallsicherungen werden aus gesenkgeschmiedetem Stahl hergestellt, einem Fertigungsverfahren für Bauteile mit besonders hohen Anforderungen an Sicherheit und Lebensdauer. © Oilquick

OilQuick, renommierter Anbieter von Schnellwechslern, verfolgt diesen Ansatz und hat sich einen Namen für seine preisgekrönten Arbeitsschutzlösungen gemacht. Obwohl ihr Konzept aus Sichtanzeige und Fallsicherung bereits bei vielen Akteuren als sicherstes Schnellwechselsystem auf dem Markt gilt, ruht sich die Entwicklungsabteilung in Steindorf bei Augsburg nicht auf ihren Lorbeeren aus.

Die neueste Ergänzung im OilQuick-Portfolio ist die zweite Generation der bewährten Fallsicherung. Christian Rampp, Leiter der Entwicklungsabteilung, betont die Bedeutung der Kundennähe für OilQuick: "Unsere Ingenieure stehen in engem Kontakt mit Maschinenführern, Flottenmanagern und Fachhändlern. Das Feedback aus der Praxis fließt direkt in die Weiterentwicklung unserer Fallsicherung ein."

Was ist neu an der GEN-II-Fallsicherung?

Die GEN-II-Fallsicherung ist mit einem neuen Federmechanismus ausgestattet, der die Fallsicherung auch bei ungünstigen Winkeln beim Einkuppeln geöffnet hält und sie beim Auskuppeln sofort schließt, sobald das Anbaugerät abgelegt wird. Dadurch wird der gesamte Prozess des Ein- und Auskuppelns spürbar erleichtert.

Die innenliegende Position und eine Bolzensicherung mit Sicherungsschraube schützen die Fallsicherung vor Beschädigungen, selbst wenn es zu Schiebemanövern mit den Schnellwechslerflanken kommt. Dies trägt dazu bei, Schäden an den Anbaugeräten zu vermeiden.

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Die GEN-II-Fallsicherungen werden aus gesenkgeschmiedetem Stahl hergestellt, einem Fertigungsverfahren für Bauteile mit besonders hohen Anforderungen an Sicherheit und Lebensdauer. Dies unterstreicht das Engagement von OilQuick, besonders robuste Materialien zu verwenden.

Die Geometrie der linken und rechten Fallsicherung ist identisch, was bedeutet, dass es nur eine Version des Ersatzteils gibt. Dies vereinfacht das Ersatzteilmanagement erheblich.

Sicherheit hat Priorität

OilQuick Fallsicherung in Aktion © OilQuick

OilQuick hat bereits vor Jahren, lange bevor die Norm EN 474 verschärft wurde, die optische Verriegelungskontrolle durch eine Fallsicherung ergänzt. Die innovative Lösung verlängert die Schnellwechslerklauen, die sich um die Welle an der Adaption des Anbaugeräts schließen. Dadurch wird zuverlässig verhindert, dass Anbaugeräte herabstürzen, selbst wenn die Verriegelung des Schnellwechslers trotz Sichtanzeige, Warnsignal und Gegenprobe versehentlich nicht richtig geschlossen wurde.

Die OilQuick-Fallsicherung wird als anerkannte Unfallprävention angesehen. Das bedeutet, dass der Kauf mit bis zu 50 % der anfallenden Kosten von der BG-Bau gefördert wird – auch als Aufrüstung bei bestehenden Systemen.

Die Kombination aus Sichtanzeige und Fallsicherung hat bereits zweimal den Euro-Test-Doppelsieger für besten Arbeitsschutz gewonnen, 2019 und 2022. Doch für Geschäftsführer Franz Josef Schauer ist die Anerkennung durch Experten nicht das einzige Ziel. "Wir denken immer über gesetzliche Vorgaben hinaus und hinterfragen geltende Sicherheitsstandards. Deshalb ist für uns ein Produkt nie fertig, sondern ein kontinuierlicher Lernprozess gemeinsam mit unseren Kunden." Weitere erfolgreiche Beispiele für diesen iterativen Innovationsansatz sind die Sichtanzeige eVA, die elektronische Variante der preisgekrönten Sichtanzeige MRL sowie die Zero-Degree-Technologie für Tiltrotatoren.

Durch diese ständige Weiterentwicklung und die enge Zusammenarbeit mit Kunden und Experten bleibt OilQuick nach eigenen Angaben an der Spitze der Branche und setzt weiterhin Maßstäbe für Arbeitsschutz und Innovation.

Über OilQuick

OilQuick entwickelt, fertigt und vertreibt das weltweit vollhydraulische Schnellwechselsystem für Baumaschinen. Das inhabergeführte und unabhängige Familienunternehmen mit rund 170 Mitarbeitern gilt als Innovationszentrum und liefert der Baubranche seit fast 30 Jahren effiziente Lösungen, wie mechanische und hydraulische Anbaugeräte noch smarter und noch sicherer von der Fahrerkabine aus gewechselt werden können.

Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 11_23.

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