Schnnell einsatzbereit

Kai Ingmar Link,

Optimas leistet rasche Hilfe bei Hochwasser

Wenn Deichsicherung, Sturmflut- oder Überschwemmungs- schutz schnell gehen müssen, kann Optimas helfen.

Die Optimas Material-Verteilschaufel Finliner bringt schnelle Hilfe bei Hochwasser. Der Finliner ist aber auch ein Ganzjahresgerät mit vielen Einsatzmöglichkeiten. © Optimas

In einer Minute 30 m Sandschlauch füllen und verlegen. In einer Minute einen Big Bag füllen und transportieren. In einer Minute 20 Sandsäcke füllen. Das leistet die Optimas-Material-Verteilschaufel Finliner. Die Ein-Kubikmeter-Schaufel hat eine Einfüllbreite von 2,60 m und ein Fassungsvermögen von mindestens 1 m³. Über ein 2,50 m langes Förderband auf der Unterseite wird das Schüttgut schnell in den seitlich angehängten Big Bag befördert. Material aufnehmen und einfüllen dauert etwa eine Minute. Der Behälter kann sofort an die gefährdete Position transportiert werden.

Der Finliner ist ursprünglich für Verfüllarbeiten in Bau oder Galabau konzipiert. Für die neuen Aufgaben wurde eine Rutsche beziehungsweise ein Trichter angebaut, ebenso ein Haltegestänge. Die Material-Verteilschaufel gibt es in drei Varianten: 0,6 m³ Inhalt mit 1,70 m Förderband, 1,0 m³ Inhalt und 2,50 m Förderband, 1,4 m³ Inhalt und 2,50 m Förderband. Das Gerät ist aus robustem Stahl und solide gefertigt und auch bei harter Beanspruchung unempfindlich. Die Schaufel kann unterschiedliche Materialien aufnehmen und verteilen, etwa Beton, Asphalt und Schüttgüter. Diese werden mittels Förderband seitlich ausgeworfen. Die Materialmenge kann exakt durch die Geschwindigkeit von Förderband und Fahrgeschwindigkeit dosiert werden.

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Der Finliner von Optimas ist die günstige Alternative zu Schwenklader oder Seitenkippschaufel. Die Schaufel wird über die passende Schnellwechselplatte am Radlader montiert und wiegt je nach Größe von 640 kg bis 1.120 kg. Die große Variante kann durch Lkw oder Radlader gefüllt werden. Die beiden anderen können selbst Material aufnehmen. So wird der Finliner zum Ganzjahresgerät.

Bremenports ist für Hafenbau und -betrieb der Häfen in Bremen und Bremerhaven verantwortlich, inklusive Hochwasserschutz. In den Hafen-, Ufer- und Deichanlagen befinden sich eine sehr große Zahl von unterschiedlichen Öffnungen und Durchgängen, die im Sturmflutfall ein Risiko sein können. Auch Gründeichanlagen oder Spundwände geben den Fluten Angriffsfläche. Bei einer großen Katastrophenübung mit Feuerwehr, THW und Bremenports wurde der Finliner unter realen Bedingungen getestet. "Es hat sich gezeigt, dass der Finliner eine wirkliche Hilfe und praktische Unterstützung für solche Einsätze ist", resümiert Christian von Deetzen, Teamleiter Deiche bei Bremenports.

Dieser Artikel erschien zuerst in der Mai-Ausgabe des Baugewerbe Magazins.

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