Messe
terra infrastructure auf der OstBau 2026
Die OstBau 2026 hat sich erneut als wichtiger Branchentreffpunkt für Bauunternehmen, Handwerksbetriebe und Fachanwender etabliert. Für terra infrastructure markierte die Messe in Bernau die erste Teilnahme an der Fachveranstaltung – mit einem klaren Ziel: leistungsfähige Lösungen für den Tiefbau praxisnah zu präsentieren und den direkten Dialog mit Anwendern in den Mittelpunkt zu stellen. Gerade in einer Zeit, in der Bauprojekte unter steigenden Anforderungen hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Effizienz umgesetzt werden müssen, gewinnt der persönliche Erfahrungsaustausch zwischen Herstellern und ausführenden Unternehmen zunehmend an Bedeutung.
Technik für anspruchsvolle Baustellen
Auf dem Freigelände der OstBau 2026 präsentierte terra infrastructure ausgewählte Systeme aus den Bereichen Maschinentechnik, Grabenverbau sowie Profil- und Ankertechnik. Im Fokus standen Lösungen, die speziell auf die Anforderungen beengter Baustellen und komplexer Bauabläufe ausgelegt sind.
Besonderes Interesse galt der MÜLLER Seitengriff-Baggeranbauvibrationsramme MS-6. Im Unterschied zu klassischen Vibrationsrammen wird das Profil seitlich aufgenommen, wodurch sich das System insbesondere bei geringer Bauhöhe oder auf innerstädtischen Baustellen mit eingeschränkten Platzverhältnissen einsetzen lässt. Ergänzt wurde die Präsentation durch die MS-4 aus der HFB-S-Serie mit festem statischem Moment, die als klassische Baggeranbau-Vibrationsramme mit Standard-Spannvorrichtung für unterschiedliche Anwendungen im Spezialtiefbau ausgelegt ist.
Wirtschaftliche Verbausysteme für den Kanal- und Leitungsbau
Ein weiterer Schwerpunkt des Messeauftritts lag auf Lösungen für den Grabenverbau. Vorgestellt wurden Aluminium-Verbauboxen, die insbesondere bei kleinen und mittleren Kanal- sowie Leitungsbauprojekten ihre Vorteile ausspielen. Durch das geringe Eigengewicht lassen sich Transport und Montage effizient durchführen, ohne auf die erforderliche Sicherheit im Arbeitsbereich verzichten zu müssen.
Ergänzend zeigte terra infrastructure ein Modell einer Gleitschienenlösung, die sich flexibel an unterschiedliche Baugrubengeometrien anpassen lässt. Gerade im innerstädtischen Tiefbau, wo Platzverhältnisse häufig den Bauablauf bestimmen, können wirtschaftliche und anpassungsfähige Verbausysteme einen wichtigen Beitrag zur Projektabwicklung leisten.
Ankertechnik für schwierige Bodenverhältnisse
Im Bereich Profil- und Ankertechnik präsentierte terra infrastructure das Ischebeck TITAN Anker- und Mikropfahlsystem. Die selbstbohrenden Anker ermöglichen es, Bohren, Spülen und Injizieren in einem einzigen Arbeitsgang auszuführen. Besonders bei anspruchsvollen Bodenverhältnissen bietet dieses Verfahren Vorteile, da mehrere Arbeitsschritte effizient miteinander kombiniert werden können und der Bauablauf entsprechend optimiert wird.
Fachberatung bleibt ein entscheidender Erfolgsfaktor
Neben den ausgestellten Systemlösungen stand während der gesamten OstBau 2026 vor allem die individuelle Beratung im Mittelpunkt. Die Gespräche mit Bauunternehmen, Projektverantwortlichen und Anwendern konzentrierten sich weniger auf einzelne Produkte als vielmehr auf ganzheitliche Lösungsansätze für unterschiedliche Anforderungen im Tiefbau. Diese praxisorientierte Herangehensweise unterstreicht die zunehmende Bedeutung einer projektbezogenen Beratung, bei der technische Systeme optimal auf die jeweiligen Rahmenbedingungen abgestimmt werden.
Die erste Teilnahme an der OstBau 2026 bewertet terra infrastructure insgesamt positiv. Die Fachmesse bot dem Unternehmen die Möglichkeit, bestehende Kundenkontakte zu vertiefen, neue Geschäftspartner kennenzulernen und die eigene Präsenz in der Region weiter auszubauen. Gleichzeitig zeigte sich, dass der persönliche Austausch auf Fachmessen auch in einer zunehmend digitalisierten Branche weiterhin einen hohen Stellenwert besitzt. Für Bauunternehmen bleiben solche Veranstaltungen eine wichtige Plattform, um sich über aktuelle Entwicklungen, innovative Technik und praxiserprobte Lösungen für den Tiefbau aus erster Hand zu informieren.









