Tief- und Tunnelbau

Damir Mioc,

HKL Baumaschinen: Schwerarbeit für neues Freibad

Wo früher Becken und Technik aus vergangenen Jahrzehnten standen, entsteht ein Freibad mit völlig neuem Nutzungskonzept.

Ein Bagger von HKL Baumaschinen im Einsatz auf der Baustelle des Freibades. © HKL Baumaschinen

Am Standort des Freibads Mählersbeck wurde nicht modernisiert, sondern komplett neu gedacht. Sämtliche Bestandsgebäude mussten abgerissen, das Gelände vollständig neu modelliert werden. Besonders herausfordernd: der teilweise felsige Untergrund, der den Einsatz leistungsfähiger und standfester Baumaschinen erforderlich machte.

Für die Tiefbauarbeiten kam ein Raupenbagger Komatsu PC210 aus dem HKL-Mietpark zum Einsatz. Er übernahm unter anderem den Aushub für Leitungsgräben, Fundamentbereiche und die Geländeprofilierung. Vorarbeiter Benjamin Messing von Thyssen + Sieg bringt die Erfahrungen auf den Punkt: "Mit dem Komatsu PC210 konnten wir die anspruchsvollen Tiefbauarbeiten zügig und zuverlässig umsetzen. Gerade bei felsigem Untergrund sind Leistung und Standfestigkeit der Maschine entscheidend – die HKL-Maschine überzeugt in beiden Punkten." Diese Kombination aus Kraft und Kontrolle war Voraussetzung, um den engen Bauzeitenplan einzuhalten. Gerade im kommunalen Umfeld, wo Fördermittel und Eröffnungstermine feststehen, ist Verlässlichkeit ein zentrales Kriterium.

Der Bau der Außenanlagen umfasste weit mehr als klassische Erdarbeiten. Ver- und Entsorgungsleitungen mussten verlegt, die Badeplatte im nuancierenden Mehrsteinsystempflaster hergestellt und ein Spraypark für Kinder mit Wasserspielelementen integriert werden.

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Hinzu kam eine neue Beregnungsanlage mit einem 42.000-Liter-Wasserspeicher. Das Wasser wird über die Gebäude und Filteranlagen gesammelt und für die Bewässerung genutzt. Zudem entstand eine rund 10.000 Quadratmeter große Rasenfläche mit Wegen und Beleuchtung für die Nutzung in der dunklen Jahreszeit.

Das neue Konzept sieht vor, die Liegeflächen auch außerhalb der Badesaison zu nutzen. Im Winter wird das Gelände als Stadtteilpark geöffnet. Spiel- und Sportangebote wie Matschanlage, Klettertürme, Beachvolleyballfeld und Teqballanlage erweitern das Spektrum. Um die barrierefreie Gestaltung umzusetzen, musste die gesamte Kubatur des Geländes angepasst werden. Zusätzlich wurden rund 3.000 Kubikmeter Füllboden eingebaut – eine Aufgabe, bei der Präzision und Maschinenleistung gefragt waren.

Neben der reinen Maschinenleistung spielte auch die Organisation eine Rolle. Schnelle Verfügbarkeit durch HKL Baumaschinen, fachkundige Beratung und eine praxisgerechte Auswahl der Technik sorgten dafür, dass der Bagger optimal in den Bauablauf integriert wurde.

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