Bagger und Radlader

Martin Schrüfer,

Weisig: Spritzmaschinen per Joystick steuern

Auf der Nordbau 2013 in Neumünster präsentiert  die Weisig Maschinenbau GmbH auf dem Freigelände F –Nord N 268 in der Kieler Straße die selbstfahrenden Spritzmaschinen der Baureihen TM 800 SH und TM 804 SH. Beide Maschinen zeigen als Innovation die Fahrsteuerung mittel Joystick.

Im Einhandbetrieb kann der Fahrer so die wichtigsten Funktionen der Maschine steuern. Damit verbunden ist auch eine elektronische Regelung des Fahrantriebs, mit dem es jetzt möglich ist, eine vorher eingestellte Fahrgeschwindigkeit exakt zu halten, unabhängig von Steigung oder Neigung der Straßenoberfläche. Dadurch wird es noch einfacher und sicherer, die gewünschte Auftragsmenge an Bitumenemulsion einzuhalten.

Bagger und Radlader: Weisig: Spritzmaschinen per Joystick steuern
Weiro TM 800 SH: die Fahrsteuerung erfolgt jetzt über einen „Joystick“. Damit verbunden ist auch eine elektronische Regelung des Fahrantriebs, mit dem eine vorgewählte Fahrgeschwindigkeit unabhängig von Steigung oder Neigung der Straßenoberfläche gehalten wird. (Abb.: Weisig)

Um die Verarbeitung polymermodifizierter Bindemittel zu vereinfachen sind alle Maschinen darüber hinaus mit einer Tankisolierung ausgerüstet, die den Beheizungsaufwand auf ein Minimum reduziert. Die ebenfalls vorhandene elektrische Zusatzheizung ermöglicht es, das Material über Nacht auf Temperatur zu halten. Dadurch lassen sich die morgendlichen Rüstzeiten erheblich verkürzen.

Bei der TM 804 SH wird außerdem ein elektronisches Mengenerfassungs- und protokolliersystem gezeigt. Ein in das Sprühsystem integrierter Computer erfasst dabei die Fahrgeschwindigkeit und die Fahrstrecke der Anspritzmaschine. Zur genauen Protokollierung wird zudem die Position der Maschine durch einen GPS-Empfänger erfasst. Ein digitales Anzeigegerät im Blickfeld des Bedieners zeigt dabei alle relevanten Daten wie z.B. die Fahrgeschwindigkeit, Anzahl der geöffneten Düsen und insbesondere die augenblickliche Spritzmenge je Quadratmeter während des Anspritzens an. Somit hat der Bediener stets einen umfassenden Überblick über alle relevanten Parameter.

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Nach Arbeitsende können die so gewonnen Daten ausgedruckt und als Nachweis der erbrachten Spritzarbeiten verwendet werden.

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