zuruck zur Themenseite

Artikel und Hintergründe zum Thema

Frauen im Baugewerbe

Kai Ingmar Link,

Rototilt: Wie im echten (Arbeits-)Leben

Die Produkte im Arbeitsleben auf die Probe zu stellen ist eine wesentliche Aufgabe der Produktentwicklung bei Rototilt.

Dazu prüfen mehrere Testpersonen Prototypen auf Herz und Nieren und teilen Rototilt ihre Erfahrungen mit. Eine von ihnen ist Baggerfahrerin Eira Själin. © Rototilt

Dazu prüfen mehrere Testpersonen Prototypen auf Herz und Nieren und teilen Rototilt ihre Erfahrungen mit. Eine von ihnen ist Baggerfahrerin Eira Själin - eine der vielen Frauen im Baugewerbe. Eigentlich sollte sie an einem anderen Ort Dükerrohre wechseln, aber nun ist ihr Einsatz in den Wäldern von Bjurholm, Schweden, gefragt. Hier ist eine Forststraße zu bauen. "Das mag ich an diesem Job, dass ich an einem Tag für einen Auftrag unterwegs bin und dann am nächsten Tag etwas vollkommen anderes mache", berichtet die 22-Jährige.

Sie testet den Rototilt RC8, das zweitgrößte Tiltrotator-Modell, das an einem 30-Tonner befestigt ist. "In letzter Zeit habe ich ihn vor allem für Dränierungsarbeiten eingesetzt. Er ist unglaublich stark. Damit lassen sich einfach Steine aufnehmen oder Rohre wechseln. Manchmal weiß ich vorher nicht, wie groß die Steine sind, und dann ist es wichtig, dass der Tiltrotator einiges aushält. Ein Stein kann auch mal 5 m3

groß sein, sodass der Bagger ihn kaum halten kann, aber der Tiltrotator schafft das! Wenn eine Böschung zu planieren ist, dann vollbringt er wahre Wunder. Ich finde, dass er sich für die meisten Aufgaben einsetzen lässt", schwärmt die Baggerfahrerin. "Eigentlich träumte ich davon, Lastzüge zu fahren. Ich entschied mich letztlich für eine Berufsausbildung als Baggerfahrerin, denn das sprach mich mit der Zeit immer mehr an, und die Ausbildung hat dann auch echt Spaß gemacht", sagt Baggerfahrerin Eira Själin.

Anzeige

In der Schule hatte Eira Själin noch das Ziel, Ingenieurin zu werden, entschied nach Abschluss ihres Technikzweigs am Gymnasium aber für einen anderen Weg. Niklas Bjuhr, verantwortlich für das Testprogramm bei Rototilt, hebt die Bedeutung des Feedbacks von Testpersonen hervor: "Die Testpersonen sollen vor allem den Fahrkomfort und die Einsatzfähigkeit des Produkts bewerten. Praxistests sind unglaublich wichtig." Själin freut sich, einen Beitrag leisten zu können. "Es macht Spaß und ist auch aufregend, dass einem das Vertrauen ausgesprochen wird, Teil der Entwicklung zu sein." Ihr Erfahrungsbericht zeigt, wie wichtig die praktische Erprobung und die Zusammenarbeit mit Anwendern für die Weiterentwicklung von Baugeräten sind. "Das Wichtige ist, dass man wirklich seine Meinung wiedergibt und nichts beschönigt. Aber wir haben im Laufe der Jahre eine gute Zusammenarbeit mit unseren Testpersonen aufgebaut, die auf gegenseitigem Vertrauen basiert", erklärt Niklas Bjuhr.

Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 01-02_2024.

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
zurück zur Themenseite
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Jetzt Newsletter abonnieren