Aufstockung in Stadtbergen

Jessica Stütz,

Holz im Stahlgerippe

Zur punktuellen Lastabtragung setzt das Aufstockungsprojekt Bismarckstraße in Stadtbergen bei Augsburg auf eine Kombination aus Brettschichtholzstützen, KLH/CLT-Massivholzplatten für Wände, Decken und Dach sowie auf Stahlträger.

Großflächige Fenster bringen viel Tageslicht in die neuen Räumlichkeiten – und erschwerten die Konzeption der Tragstruktur

© Eckhart Matthäus

Die Aufstockung ist Teil eines in zwei Abschnitte gegliederten Bauwerks. Die eine Hälfte wurde ursprünglich als Hotel errichtet und später als Unterkunft für unbegleitete Flüchtlinge umgenutzt. Nach dem Verkauf an den jetzigen Eigentümer baute dieser die Obergeschosse zu Mikroapartments um. Im Erdgeschoss, in dem sich früher ein Restaurant befand, richtete der Bauherr eigene Büroräume ein. Die zweite Hälfte des Gebäudes bestand zunächst nur aus einem eingeschossigen Anbau, den ein Getränkemarkt als Verkaufsfläche nutzte. Seit dessen Auszug dienten die Räume als Lager.

Architektonisch aufgewertet

Um den Standort architektonisch aufzuwerten und mehr Platz zu gewinnen, ließ der Eigentümer den Anbau um zwei Etagen ergänzen. Die Alternative – ein Neubau oder ein weiterer Anbau auf dem weitläufigen Grundstück – wurde bewusst verworfen, um keine weiteren Flächen zu versiegeln. Nach Abschluss der Bauarbeiten vermietete der Eigentümer das erste Obergeschoss der Aufstockung als Nachhilfestudio. Im zweiten Obergeschoss befindet sich ein Kosmetikund Beautystudio. Das Erdgeschoss wird weiterhin als Lager genutzt und integriert zudem die Erschließung für die beiden neuen Geschosse.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie im E-Paper mikado 05.2024.

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