Arbeitskleidung

Marvin Meyke,

Gesünder arbeiten mit gutem Schuhwerk

Mit einem ganzheitlichen Laufsohlenkonzept, welches das Umknick-Risiko deutlich minimiert, lassen sich Fehltritte vermeiden. Sicherheitsschuh-Hersteller wie Atlas haben deshalb mithilfe der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse innovative Laufsohlen- und Dämpfungssysteme entwickelt.

Der SL535 XP S3 ist laut Unternehmensangaben „das Allround-Talent: Von Profis für Profis“ © Atlas

Wer täglich bei Wind und Wetter auf Baustellen arbeitet, auf unebenen Böden läuft, braucht besondere Sicherheitsschuhe. Neben einer rutschfesten Laufsohle und einer guten Passform, steht natürlich auch der ­Tragekomfort im Fokus. Ein Sicherheitsschuh wird täglich bis zu 14 Stunden getragen und muss nicht nur strapazierfähig, sondern auch angenehm zu ­tragen sein. Hierbei ist es besonders wichtig, dass der Schuh atmungsaktiv ist und trotzdem allen Wetterbedingungen Stand hält. Das neue Modell SL 535 vom Sicherheitsschuh-Hersteller Atlas ­bietet hierfür die Voraussetzungen. Die Kombination aus wasserbeständigem Waterproof-Glattleder, aktiver ­Klimaregulierung sowie gedämpften und rutschfesten Laufsohlen machen den SL 535 zu einem ­Allround-Talent. Atlas verwendet hochwertiges, voll­narbiges Rindleder, das sich durch Atmungs­aktivität, Langlebigkeit, Formstabilität und zugleich Flexibilität auszeichnet. Durch den ergonomischen Schaft und die hohe Schnürung bietet er Halt: der Knöchel wird aktiv unterstützt und stabilisiert.

Unfälle vermeiden durch ganzheitliches Laufsohlenkonzept
Mitarbeiter der Baubranche sollten auf Sicherheitsschuhe mit Profil und der höchsten Rutsch­sicherheitsklasse SRC achten. Für einen ­optimalen Halt setzt Atlas auf spezielle ­Laufsohlenkonzepte. Mit modernster Technologie werden im Direkt­anschäumverfahren unterschiedliche Profile und Härtegrade kombiniert.. Das neue „Innoflex ­System“ versteht sich als ganzheitliches Laufsohlenkonzept und unterstützt den Träger in jeder Bewegungsphase. Vom ersten bis zum letzten Boden­kontakt wird der Sohlenkomplex permanent über die ­gleiche, natürliche Kraftverlaufslinie der „innoflex Line“ gelenkt. Sie leitet die Kräfte von der ­Ferse bis zur Spitze und unterstützt so die natürliche Kraft­verlaufslinie. Die zahlreichen und reaktions­freudigen „Flexkerben“ unterstützen das natürliche Abrollverhalten.

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Die im Vorfußbereich angeordneten ­neuen „Dynamic Plates“ übertragen die Vorwärts-­Energie. Dabei spielt die Positionierung eine maßgeb­liche Rolle. Für die entsprechende Energie­aufnahme, also die Dämpfung, sind besondere Bereiche wie beispielsweise die „Cloudzone“ in der ­Ferse ­verantwortlich. Die großformatigen Trittflächen, welche mit besonders energieaufnahme­fähigem MPU-Material ausgestattet sind, nehmen die ­Energie auf und geben diese wieder gezielt in den ­Be­­wegungsablauf zurück. Die MPU-Überkappe ­bietet Schutz gegen Abrieb im Bereich der Schuh­spitze, schützt das Oberleder in diesem Bereich gegen vorzeitigen Verschleiß und erhöht die Lebensdauer des Sicherheitsschuhs. Typische Ursachen für sogenannte SRS-Unfälle (Stolpern, Rutschen, ­Stürzen) sind neben unebenem Gelände auch ­glatte Böden, daher erfüllt das neue Laufsohlenkonzept von Atlas die Rutschsicherheitsklasse SRC und ­bietet Halt.

Einen Schritt weiter gedacht
Im Schnitt ereignen sich pro Tag 100 „Beinahe-­Unfälle“. Diese können oftmals gefährlicher sein als gedacht, denn auch sie können zu ­schweren Ver­letzungen an Fuß und Unterschenkel ­führen. Wie die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeits­medizin berichtet, liegen die Kosten für Versicherungs­leistungen wegen SRS-Unfällen ­jährlich bei 330 ­Millionen Euro – die Produktionsausfälle machen sogar rund acht Milliarden Euro aus. Nicht nur der ­finanzielle Aspekt wird hierdurch begünstigt. Auch die Gesundheit der Mitarbeiter wird durch einen optimalen Sicherheitsschuh unterstützt und ­gefördert.

Dreifachdämpfung für Sicherheitsschuhe
In vielen Arbeitsbereichen werden mehrere Kilometer am Tag auf hartem Untergrund zurück­gelegt. Jeder Schritt leitet dann einen ­intensiven ­Aufprallschock an den Bewegungs­apparat weiter. Wird dieser nicht aus­reichend gedämpft, können die Gelenke Schaden ­nehmen. Es kommt zu ­Schmerzen, Fehl­stellungen und im schlimmsten ­Falle zur Arbeitsunfähigkeit. Das Gleiche gilt für die Arbeit mit schweren Geräten und für ­langes Stehen. Auch hier werden die Gelenke stärker belastet und be­­nötigen eine spezielle Unter­stützung des Lauf­sohlenkomplexes. Rund jeder vierte Arbeits­unfähigkeitstag wird durch ­Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems ausgelöst. Dem kann allerdings durch eine optimierte Dämpfung der Schuhe entgegengewirkt werden.

Dabei kommt es auf das Zusammenspiel ­mehrerer Faktoren an: Wie beim SL 535 von Atlas ist die Laufsohle möglichst robust, rutsch­hemmend und abriebfest. Im Gegenzug ist die Zwischensohle vor allem für die weichbettende ­Dämpfung ­zu­ständig. Zusätzlich setzen Hersteller von Sicherheits­schuhen auf die Einlegesohle: durch das ­anatomisch ­geformte Fußbett wird der Druck auf den Fuß optimal ­verteilt. ­Dieses neuartige ­­System aus ­druck­entlastender Einlegesohle, dämpfender Zwischensohle und ­dynamischer Laufsohle von Atlas nennt sich „3D-Dämpfung“ und zielt vor allem auf Prävention durch ein schonendes und er­müdungsfreies Laufen. Eine gute Dämpfung ist, gerade in Kombi­nation mit einem stabilen Halt im Schuh und einer auftrittssicheren Laufsohle, ein sehr effektiver Weg, um die Gesundheit aller Beschäftigten zu erhalten – und damit Arbeits- und Produktionsausfällen langfristig vorzubeugen.

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