Bei der Allianz Arena

Damir Mioc,

Connect2Mobile hat digitale Baustelle im Griff

Der ITG-Verbund setzt auf eine durchgängige Softwarelösung für Zeiterfassung, Dokumentation und Disposition. Das Ergebnis: mehr Transparenz, weniger Informationsverluste und klar strukturierte Abläufe auf der Baustelle.

Gegen Medienbrüche im Zusammenspiel von Baustelle und Büro hilft eine enge Vernetzung. © Connect2mobile

Bereits seit den 1950er Jahren decken die Unternehmen ITG Tief- und Straßenbau, Adolf Huber sowie IsGaLa Garten- und Landschaftsbau ein breites Leistungsspektrum ab – vom Asphalt- und Kanalbau über Erdarbeiten bis hin zur Pflege von Außenanlagen. Entsprechend vielfältig sind die Anforderungen an die Organisation und die Dokumentation. Gefragt war daher ein System, das alle relevanten Prozesse im Tief- und Straßenbau bündelt – und zwar ohne Medienbrüche.

Auf der Suche nach einer durchgängigen Lösung für Zeiterfassung, Baudokumentation und Einsatzplanung entschied sich der Verbund 2024 für die Software bau-mobil von Connect2Mobile. Ziel war es, bestehende Insellösungen abzulösen und alle relevanten Daten zentral verfügbar zu machen.

Schrittweise Einführung

"Die Zeiterfassung hatten wir mit Hilfe eines eigenen Programms bereits digitalisiert. Wir wollten aber eine Software zu finden, die außerdem Baudokumentation und sämtliche Geräteinformationen umfasst und alle wichtigen Informationen zentral zur Verfügung stellt und so für Übersichtlichkeit sorgt", berichtet Bauleiter Tobias Kunz.

Anzeige

Die Einführung erfolgte schrittweise: Zunächst arbeiteten die Poliere im Straßenbau mit dem System. Sie erfassen seitdem Zeiten ihrer Kolonnen, erstellen digitale Bautagesberichte und dokumentieren den Baufortschritt per Foto. Parallel prüfen Bauleiter die Daten direkt über die App und geben sie darüber auch frei. Das sorgt für eine lückenlose Dokumentation.

Strukturierte Zuordnung

"Genauso wie die Poliere wussten auch wir die Vorteile der Anwendung zu schätzen. Die Software regt erfolgreich zur Dokumentation des Bauprozesses an. Die Aufgaben sind schnell auf dem Smartphone erledigt und die Informationen sind zentral erfasst. Nichts wird vergessen", so Kunz. Praktisch ist insbesondere die strukturierte Zuordnung von Fotos, die später auch die Abrechnung erleichtert.

In einem weiteren Schritt wurde der Fuhrpark integriert. Heute sind sämtliche Geräte und Fahrzeuge im System erfasst – inklusive Wartungsterminen. Gleichzeitig lässt nachvollziehen, auf welchen Baustellen Maschinen im Einsatz sind und welche Mitarbeiter zuletzt damit gearbeitet haben. Seit Anfang 2026 nutzen auch Disponenten die Software. Sie planen das Personal und die Geräte zentral und greifen dabei auf aktuelle Informationen zu Verfügbarkeiten, Urlaub oder Krankmeldungen zurück. Das erleichtert die Einsatzplanung und reduziert den Abstimmungsaufwand deutlich.

Rund eineinhalb Jahre nach Beginn der Einführung hat sich die Lösung längst im Arbeitsalltag etabliert. "Unsere Mitarbeiter finden sich leicht zurecht und profitieren von der durchgängigen Verfügbarkeit der Informationen", resümiert Kunz.

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Baugedanken

Im Rückenwind

Seit langer Zeit spüre ich in der Bauwirtschaft wieder so etwas wie Bewegung. Nicht das hektische Zittern einer Branche im Krisenmodus, sondern ein vorsichtiges Anlaufen eines Motors, der lange im Leerlauf stand.

mehr...
Jetzt Newsletter abonnieren