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Bluebeam gewinnt „Produkte des Jahres 2026“ – 1. Platz für digitale Koordinationssoftware im Bau

Bluebeam hat bei der Leserwahl des Baugewerbe Magazins „Produkte des Jahres 2026“ den 1. Platz in der Kategorie „Digitalisierung und Management“ erreicht. Prämiert wurde in dem Leservoting die digitale Koordinationslösung der Nemetschek-Tochter, die Planung und Ausführung in einem planzentrierten Workflow verbindet und aus dem PDF einen intelligenten, aktiven Datencontainer erschafft.

KI (hier Claudie in Bluebeam Max) ermöglicht die Automatisierung komplexer Prozesse. Beispielsweise den gewerkeübergreifenden Abgleich großer Plansätze. © Bluebeam

Die von Fachleuten der Baubranche als Gradmesser für Qualität und Fortschritt vergebene Auszeichnung unterstreicht die hohe Relevanz der flexibel einsetzbaren Software in der Praxis. Als Bindeglied zwischen Planung, Ausführung und Projektmanagement unterstützt sie die Koordination unterschiedlicher Beteiligter, Projektphasen und Fachdisziplinen und positioniert sich damit als Treiber der digitalen Transformation im Bauwesen.

„Der Nutzen unseres vielseitigen Werkzeugs geht weit über die Digitalisierung papierbasierter Prozesse hinaus“, erklärt Christoph Becker, langjährig als Architekt tätig und heute Business Development Lead EMEA bei Bluebeam. Im Mittelpunkt stehen vor allem optimierte Workflows bei Planprüfung, interdisziplinärer Koordination und der nahtlosen Übergabe von Informationen zwischen Projektphasen. „Damit adressieren wir insbesondere Bereiche, in denen Medienbrüche, Ineffizienzen und Abstimmungsprobleme bislang häufig auftreten.“

Weniger Fehler, schnellere Abstimmung, höhere Prozesseffizienz

Gegenüber herkömmlichen Methoden bietet der Bluebeam-Weg deutliche Effizienzvorteile: Die Koordination der eingebundenen Fachplanungen lässt sich damit von drei bis fünf Tagen pro Abstimmungsrunde auf vier bis sechs Stunden reduzieren. Möglich wird dies durch die direkte Integration in mehr als 50 BIM-, Planungs- und Baumanagementlösungen wie Archicad, Vectorworks, Revit oder Procore sowie offene APIs zur flexiblen Einbindung in vorhandene Lösungen. „So entsteht ein flexibles Ökosystem, das bestehende Prozesse unterstützt, statt neue zu erzwingen“, kommentiert Becker und ergänzt: „Das Ergebnis ist eine Zeitersparnis von rund 90 Prozent – bei gleichzeitiger Minimierung der Fehlerquote.“

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© Bluebeam

Durch die Einbindung von Bluebeam in unternehmensspezifische Workflows und Softwarelandschaften werden PDFs zu umfassenden Datencontainern mit Maßen, Layern, Markierungen und ergänzenden Metadaten, die sich direkt mit BIM-Modellen verknüpfen lassen. In verbundenen Sitzungen erscheinen Anmerkungen aus Bluebeam beispielsweise in Autodesk Revit in Echtzeit an der richtigen Stelle im Planungsmodell.

Cleverer KI-Einsatz für die Bauplanung: Bluebeam Max

Mit „Bluebeam Max“ präsentierte die Nemetschek-Tochter erst kürzlich – am 19. Mai – ihr neues Premium-Abonnement mit KI-Integration von Claude von Anthropic zur Interaktion mit Plänen in natürlicher Sprache. Ergänzt wird die Lösung durch die Computer-Vision-Technologie von Firmus AI zur automatisierten Analyse kompletter Plansätze, um wertvolle Zeit im Projekt zu sparen und potenziell kostspielige Fehler frühzeitig zu erkennen und so Risiken zu minimieren.

Mit dem Erfolg bei „Produkte des Jahres 2026“ unterstreicht das Unternehmen nun erneut seine Innovationskraft in der Baubranche. Auch die Schwestermarke Nevaris überzeugte und erreichte mit „123erfasst“ den dritten Platz.

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