Rückbauten
Schnell und präzise
Der Baumaschinenhändler und Systempartner Kiesel will ganzheitliche Lösungen anbieten. Diese bestehen nicht nur aus Maschinen und Anbaugeräten, sondern auch aus Dienstleistungen wie Miete, Finanzierung und Service. Das gilt auch für den Abbruch.
Schnelle und präzise Bewegungen sind beim Rückbau wichtig: Der Maschinenführer muss darauf achten, dass abgebautes Material nicht unkontrolliert abstürzt, Menschen verletzt oder Gebäude beschädigt werden. Für Rückbauten aller Größenordnungen ebenso wie für Teil- oder Innenabbrüche setzt Kiesel Maschinen von Hitachi, der eigenen Marke KTAG und von Tobroco-Giant ein.
Teilrückbau bei laufendem Betrieb
Bei einem Rückbau in Gaggenau wurde der ZX135US-6 von Hitachi eingesetzt: Bei dem Einsatz an einem Schulgebäude hat die Westermann Abbruch und Erdbau GmbH während des Schulbetriebs einen Gebäudeflügel abgebrochen und entsorgt. Die Schwierigkeit bestand da rin, dass innerhalb der Absperrungen wenig Platz für Maschinen und Containermulden vorhanden war – ein Einsatzgebiet für die Kurzheckmaschine. Zudem sollte der Abbruch so geräuschlos wie möglich vonstatten gehen, um den Unterricht nicht zu stören.
Der neue Hitachi wurde unter anderem dazu genutzt, die Holzkonstruktionen vom Gebäude herunterzunehmen und zu zerlegen. Weil er das Abbruch-Material schnell und effizient sortierte, zeigte sich Marc Westermann sehr zufrieden: „Die Maschinen der Marke Hitachi sind einfach ausgereift. Der ZX135-6 war sehr flott im Abbruch, der Sortiergreifer ist dadurch, dass sehr schnelle Bewegungen möglich sind, äußerst effizient. So haben wir den Zeitplan problemlos eingehalten.“
Starke Helfer im Innenabbruch
Mit einer noch kleineren Maschine ging man beim Innenabbruch eines zehnstöckigen Postgebäudes in Hamburg ans Werk, den die Firma Hagedorn durchführte: Zwei Skidsteers des Kiesel-Partners Tobroco-Giant wurden auf zehn Etagen mit je 3.000 Quadratmetern eingesetzt, um die Leichtbauwände sowie die dazu gehörende Metall-Aufständerung der Wände auszubauen, zu verpacken und über die Aufzüge aus dem Haus zu schaffen. Während ein Skid steer mit dem Greifer die Wände zerlegte, schaffte der andere das ausgebaute Material zu den Aufzügen. So wurde nach Auskunft von Manfred Lückemeyer, Polier des Abbruchsspezialisten Hagedorn, sehr viel Handarbeit ersetzt: Anstelle der Arbeit mit Hammer, Fuchsschwanz und Nageleisen, die bisher von etwa sechs Mitarbeitern gemacht werden musste, genügte ein Skidsteer mit einem Maschinenführer. Die anderen Mitarbeiter konnten beim Einpacken und Wegschaffen des Materials eingesetzt werden – ein Zeitvorteil, der sich deutlich bemerkbar machte.
Abbruch in der Innenstadt von Heidelberg
Immer häufiger müssen auch große Rückbauten in beengtem Raum, zum Beispiel in Innenstädten, durchgeführt werden. Eine geeignete Lösung dafür: der Kiesel Multi Carrier (KMC), da er aufgrund des schnellen Ausleger- und Anbaugerätewechsel überall da eine Baustelle alleine bearbeiten kann, wo eine zweite Maschine keinen Platz hätte.
Die InduRec GmbH aus Weinheim nutzte einen KMC600-6BTV, um in der Heidelberger Innenstadt das alte Harmonie-Lux-Kino abzubrechen. Im sensiblen Umfeld musste der KMC alle Aufgaben bewältigen: Weit ins Gebäude reinreichen, abbrechen, pulverisieren und Gebäudeteile zur Seite räumen. Für Thomas Lück, Geschäftsführer von InduRec, war hier weniger die Arbeitshöhe, sondern in erster Linie die Reichweite der Maschine entscheidend: Sie musste bis hin zum Innenhof des Gebäudes abbrechen können. Lück resümiert: „Diese Maschine überzeugte uns im Auswahlprozess in Bezug auf die Abbruch- und Longfront-Technologie.“
Zahlreiche Kunden von Kiesel nutzen zum Abbruch von Wohngebäuden, Industriebauten und Brücken aller Art Hitachi-Bagger, die mit Abbruchscheren, Sortiergreifern, Hydraulikhämmern und Pulverisierern eingesetzt werden.










