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Artikel und Hintergründe zum Thema

Baugewerbe-EXKLUSIVINTERVIEW

Kai Ingmar Link,

Max Märker von Solarrent: Schlaflos zur Weltpremiere

Solarrent New Energy hat den weltweit ersten Solarbauzaun entwickelt. Das erklärte Ziel von Inhaber Max Märker und seinem Team ist es, die Stromversorgung auf der Baustelle nachhaltig und effizient zu gewährleisten. Was der Zaun kann, erklärte Märker im Gespräch mit Baugewerbe-Chefredakteur Kai Ingmar Link:

Der Solar-Bauzaun von Solar Rent © Solarrent

Baugewerbe: Herr Märker, Weltneuheiten schafft man ja nicht aus dem Stegreif oder doch?

Max Märker:

Jedes Jahr werden auf deutschen Baustellen zahlreiche Kilometer Bauzäune errichtet, die nur ihre Grundfunktion erfüllen. Diese riesigen, ungenutzten Flächen schienen mir eine verpasste Gelegenheit. Die Idee für den Solar-Bauzaun entstand aus diesem Bedürfnis heraus, und innerhalb einer Woche hatten wir den Prototyp fertig.

BGW: Wie unterscheidet sich nun der Bauzaun von Solarrent von anderen Lösungen auf dem Markt?

Märker:
Unser Solar-Bauzaun hebt sich deutlich von existierenden Solar-Lösungen für das Baugewerbe ab, die oft nur einfache, einhängbare Solarmodule oder schwer transportable Solarlösungen für Containerdächer verwenden. Unsere Entwicklung hingegen bietet umfassende Möglichkeiten: Sie ist speziell auf die Bedürfnisse des Bau- und Eventgewerbes zugeschnitten und überzeugt durch ihre außerordentliche Effizienz und Flexibilität.

Im Gegensatz zu Container-Lösungen zum Beispeil, die oft auf sechs bis acht Module begrenzt sind, können wir bis zu 15 Solarzäune in Reihe schalten und je nach Austattung der Baustelle fast grenzenlos parallel. Dies bietet deutlich mehr Möglichkeiten und Flexibilität. Die Ausrichtung der Module kann individuell nach Ost, West oder Süd angepasst werden, um die Sonneneinstrahlung über den ganzen Tag zu maximieren und so die Energieeffizienz zu optimieren.

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Max Märker, Gründer von Solar Rent © Solar Rent

Technisch zeichnet sich unser Zaun durch robuste Solarmodule aus, die nach innen zur Baustelle ausgerichtet werden und so zusätzlichen Schutz bieten. Ein oberer Sichtschutz sichert die Kabel vor Vandalismus, und statt herkömmlichem Glas verwenden wir eine leichte Solarfolie, die das Gewicht pro Modul spürbar reduziert und die Handhabung vereinfacht. Zudem sind Sicherheitsfeatures wie GPS-Überwachung in Planung.

Mit einer Spitzenleistung von 1,14 kWp pro Bauzaun übertrifft der Solar-Bauzaun die Leistung herkömmlicher Solar-Lösungen erheblich. Zum Beispiel erreichen drei unserer Bauzäune bereits zusammen 3,42 kWp, während z.B. eine herkömmliche Solarstromlösung für Containerdächer oft nur bis zu 2,5 kWp liefert. Diese enorme Energiekapazität, gepaart mit der Windstabilität durch die Verwendung von FenzFoot-Bauzaunfuß, macht unsere Lösung nicht nur praktisch und windstabil, sondern auch besonders umweltfreundlich.

BGW: Innovationen sind immer wichtig - aber wie sieht es in der Praxis aus?

Märker:

Die Installation unseres Solar-Bauzauns ist ein Plug-and-Play-System. Vom Aufstellen bis zum Anschließen, etwa an unseren Hybrid-Generator, vergehen nur wenige Minuten. Diese einfache Handhabung ist typisch für alle unsere Produkte und spiegelt unser Engagement für Benutzerfreundlichkeit und Praktikabilität wieder.

Die hohe Energieausbeute und Flexibilität unserer Zäune haben bereits großes Interesse in der Branche geweckt. Mit mehreren Pilotprojekten, die bereits geplant sind, kommen wir dem verstärkten Bedarf nach nachhaltigen Baustellenlösungen entgegen. Der immense Zulauf von Interessenten bestätigt, dass unsere Innovation den aktuellen Anforderungen des Marktes entspricht, was mich persönlich sehr freut.

Vielen Dank für das Gespräch!

Ein Auszug dieses Interviews erschien zuerst in Ausgabe 10_2024.

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