Arbeitskleidung
„Ich muss nicht selbst waschen – das finde ich gut“
Auch wer keine Fashonista ist und über jeden Trend Bescheid weiß – die meisten haben einen ausgeprägten Geschmack, was die eigenen Klamotten betrifft. Ob nun Hoodies, Sneaker und Jeans oder bauchfreies Crop-Shirt zur sehr weiten lässigen Stoffhose: Mode unterstreicht optisch die eigene Persönlichkeit. Beim Wechsel in den Berufsalltag wird vielen aber klar, dass ihre Freizeitkleidung morgens im Spind landet und gegen etwas anderes getauscht wird: Arbeitsjacke und Bundhose. Sprich, gegen eine einheitliche Arbeitskleidung, die auch die anderen im Team tragen.
„Das findet der Nachwuchs gar nicht schlimm“, meint Thomas Krause vom textilen Mietdienstleister DBL – Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH. Diese stattet Betriebe verschiedenster Branchen mit Berufskleidung aus – unter den dortigen Mitarbeitern sind auch viele Azubis. „Denn Arbeitskleidung macht ja Sinn – dies erkennen Azubis sehr schnell. Sie schützt, bietet praktische Funktionen, die den Arbeitsalltag erleichtern und ein Teamgefühl vermittelt sie auch. Für Berufseinsteiger ist gerade letzteres nicht zu unterschätzen, denn es gibt ihnen Sicherheit.“ Der DBL-Experte verweist an dieser Stelle auch darauf, dass Arbeitskleidung heute viel mehr Auswahl als früher bietet und durch angesagte Marken zudem einen Coolness-Faktor genießt.
Wie sehen das die Azubis – vor allem weibliche Auszubildende? Denn während bei den jungen männlichen Kollegen der Kontrast zur Freizeitkleidung – Hose, Shirt, Kapuzenjacke – meist nicht ganz so groß ist, sieht das bei modisch orientierten Frauen oft anders aus.
Es geht zur Moser GmbH in Haslach. Rund 140 Mitarbeiter sind bei dem traditionsreichen Schreinereibetrieb im Schwarzwald tätig. 102 von ihnen tragen Berufskleidung im DBL-Mietservice – dort ist die Engelbert Strauss motion-Kollektion im Einsatz: Bundhosen, Latzhosen, Shorts, Bundjacken und Westen. Eher ungewöhnlich ist hier für die Branche, dass viele Frauen Teil des Produktionsteams sind.
Allein unter den 16 Azubis gibt es sieben weibliche, sie tragen hauptsächlich auch die Damen-Schnitte aus der Engelbert Strauss- Kollektion. „Meine Arbeitskleidung finde ich, so wie sie ist, bequem und ich schlüpfe gerne morgens rein“, erklärt Alina, im 1. Ausbildungsjahr zur Schreinerin. Toll findet sie auch, dass sie auf gepflegte Kleidung zurückgreifen kann. „Am Mietservice der DBL gefällt mir besonders, dass die Kleidung immer frisch gewaschen, sauber und ordentlich zurück bei mir ankommt. Und das Beste daran: Ich brauche sie nicht zuhause waschen, mir wird diese Arbeit abgenommen.“
Wer als Arbeitgeber in zufriedene Gesichter blicken möchte, hat also zwei Dinge auf dem Schirm: Er stellt dem Team gut sitzende Workwear – gerne auch die Wunschmarke – bereit. Und er lässt diese Arbeitskleidung dann auch für die Mitarbeiter waschen. Dazu meint Thomas Krause von der DBL: „Das finden die Azubis sehr praktisch, fühlen sich dadurch erfahrungsgemäß mehr wertgeschätzt. Übrigens nicht nur sie, sondern auch die Gesellen und Meister – eben alle im Team. Genau dabei unterstützen wir mit unserer Dienstleistung und machen es für die Betriebe leicht.“









