EMAS-Vorgaben erfüllt
Cemex Zement veröffentlicht Umwelterklärung 2020
Seit 2000 ist das Zementwerk Rüdersdorf nach der EU-Öko-Audit-Verordnung EMAS zertifiziert. Eine Voraussetzung: die regelmäßige Information der Öffentlichkeit. Die Cemex Zement GmbH dokumentiert ihr Umweltengagement in der kürzlich erschienenen Umwelterklärung 2020 nach den EMAS-Vorgaben.
Welche Fortschritte kann das Zementwerk Rüdersdorf beim betrieblichen Umweltschutz nachweisen? Was tun die Mitarbeiter für die Luftreinhaltung, wo sparen sie Energie ein, wie schonen sie Ressourcen? Das können Interessierte in der im Januar 2022 erschienenen Umwelterklärung 2020 der Cemex Zement GmbH, eine Tochter der CEMEX Deutschland AG. Ein EMAS-Umweltgutachter der TÜV NORD CERT Umweltgutachter GmbH hat die Umwelterklärung 2020 nach den EMAS-Kriterien geprüft und zertifiziert. Sie umfasst die Daten des gesamten Jahres 2020. Nach der gutachterlichen Validierung im Herbst 2021 wurde sie nun veröffentlicht.
Kohlenstoffdioxid-Emmissionen, Klimaschutz und Nachhaltigkeit
Die Broschüre bietet Informationen zum Standort, zu den Produkten und zum Herstellungsprozess. Zudem erhält man einen Überblick zu zentralen Umweltaspekten, Umweltkennzahlen und Projekten des betrieblichen Umweltschutzes. Ein besonderer Fokus der aktuellen Ausgabe liegt auf der Reduzierung von Kohlenstoffdioxid-Emissionen, auf Klimaschutz sowie Nachhaltigkeitsthemen.
„Einen wichtigen Erfolg können wir bei der Schonung konventioneller Brennstoffe melden. Seit Ende 2019 haben wir die Genehmigung, den kompletten Wärmebedarf des Klinkerbrennprozesses mit Sekundärbrennstoffen zu decken. Im ersten Schritt wollen wir die Rate auf 85 Prozent steigern und langfristig dann auf 100 Prozent“, erklärt Ron Tauber, Manager Sustainability Germany and Czech Republic and Coordinator Materials Central Europe. Die Steigerung der Sekundärbrennstoffrate wird derzeit vorbereitet. Im Zementwerk Rüdersdorf kommen vor allem Sekundärbrennstoffe zum Einsatz, die aus aufbereiteten Abfällen und Reststoffen hergestellt werden. Als alternative Brennstoffe werden diese beim Klinkerbrennprozess mit einem hohen Wirkungsgrad thermisch verwertet. So werden natürliche Ressourcen geschont und im Vergleich zum Einsatz konventioneller Brennstoffe die Kohlenstoffdioxid-Emissionen erheblich reduziert.
Artenvielfalt unterstützt
Beispiele für Projekte, die der Artenvielfalt zugutekommen, sind die Blühwiese, welche das Unternehmen auf dem Betriebsgelände angelegt hat, und das Bienenprojekt: Seit einigen Jahren öffnet die Cemex Zement immer im Frühling ihren Tagebau für die Bienenvölker eines Hobbyimkers, die viele Pflanzen bestäuben.
EMAS-System: Regelmäßige Umwelt-Audits
Die regelmäßige Veröffentlichung einer Umwelterklärung gehört zum freiwilligen Engagement von Cemex Zement im Rahmen der Öko-Audit-Verordnung der Europäischen Union (Eco-Management and Audit Scheme, EMAS). Das EMAS-System unterstützt Unternehmen bei einem strukturierten Umweltmanagement. Es verpflichtet zu einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess und regelmäßigen Audits durch externe Sachverständige.
„Wir haben das Umweltmanagementsystem nach EMAS schon im April 2000 eingeführt. Damit war unser Zementwerk das erste in Deutschland. EMAS hilft uns jeden Tag dabei, die hierzulande geltenden strikten Umweltstandards zu erreichen und am Standort Rüdersdorf ein vorbildliches Umweltschutzniveau sicherzustellen“, erklärt Stefan Schmorleiz, Geschäftsführer der CEMEX Zement GmbH und Werkleiter des Zementwerks Rüdersdorf.







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