dachbaumagazin

Metallfassade

Schutzhütte mit Panoramablick

Wein und Wellness, Kultur und Wandern: In seinem Tourismusmarketing präsentiert sich Südtirol als ebenso vielfältige wie attraktive Urlaubsregion. Mit Erfolg: Um der steigenden Gästezahl zu entsprechen, beschloss die Regierung der Provinz Bozen, den Bestand an Schutzhütten zu modernisieren und zu vergrößern. Für die Renovierung von 22 bestehenden und den Bau von drei neuen Hütten stellte sie zehn Millionen Euro bereit. Als Teil dieses Programms entstand auch die neue Schwarzensteinhütte – ein leuchtender Solitär mit einer Oberfläche aus Kupferblech und lichten Innenräumen, deren Dachfenster das Bergpanorama wie ein Gemälde inszenieren.

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Interview des Monats

Baustoffmangel

Auf vielen Dachbaustellen sind Bauholz und Dämmstoffe Mangelware. Und wer doch etwas bekommt, muss saftige Preise bezahlen. Die Folge: Angebote können nicht mehr gehalten werden, außerdem gibt es immer mehr Baustopps und sogar Kurzarbeit. dachbaumagazin hat sich mit Ruediger Thaler, Geschäftsführer der Landesinnung des Dachdeckerhandwerks Berlin, über die missliche Lage unterhalten.

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Interview des Monats

Thermografiebefliegung

Mit dem »Masterplan 100 % Klimaschutz« hat sich die Stadt Münster Klimaschutzziele gesetzt: Bis 2030 sollen die CO2-Emissionen um 95 Prozent und der Energieverbrauch um 70 Prozent reduziert werden. Dazu führte »Smart City Münster«, eine Stabsstelle im Dezernat für Planung, Bau und Wirtschaft, im Januar 2021 Thermografiebefliegungen durch. Wir haben uns mit Stefanie Heeke unterhalten, die bei »Smart City Münster« für die Kommunikation zuständig ist.

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Steildach

Zweifarbig gedeckt

Am östlichen Rand der Oberlausitz, rund 10 km nördlich von Zittau und unweit der polnischen Grenze liegt Dittelsdorf. Der Ort ist geprägt von den typischen Umgebindehäusern der Oberlausitz – dieser besondere Haustyp vereint Blockholzbau, Fachwerk- sowie Mauerwerksbau und wird im 18. Jahrhundert mit den aufkommenden Hauswebereien verbunden, die auch in Dittelsdorf typisch für die Entwicklung des Ortes zu Beginn des 19. Jahrhunderts waren und in der gewachsenen Gemeinde den Willen nach einem eigenen Kirchengebäude förderten. So entstand von 1848 bis 1850 ein Kirchenneubau: Nach den Plänen von Carl August Schramm wurde ein Saalbau im Rundbogenstil als Mauerwerksbau mit halbrunder Apsis und Satteldach errichtet. Der Kirchenbau orientiert sich deutlich an Entwürfen von Karl Friedrich Schinkel und gilt als bedeutsames Baudenkmal der Region. Besonderes Merkmal dieser Kirche war das zweifarbige Biberdach mit dem markanten Muster, von dem vor Beginn der Sanierungsarbeiten allerdings kaum noch etwas zu sehen war.

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Zweigeschossige Aufstockung

Was Neues auf die Platte

Die Berlin Metropolitan School (BMS) ist die älteste internationale Schule in Berlin-Mitte. Als Schulgebäude nutzen die über 1000 Schüler und 200 Lehrkräfte ein Bestandsensemble in der als Flächendenkmal ausgewiesenen „Spandauer Vorstadt“. Die drei Hauptflügel der Anlage reihen sich von der Torstraße über einen Mittelbau bis zur Linienstraße nahtlos aneinander und umschließen dabei einen großzügigen Schulhof. Ihre Basis bilden schlichte Gebäudetypen der Schulbaureihe 80 (SBR 80, Typ Erfurt). Diese waren 1987 in industriell vorgefertigter Stahlbeton-Systembauweise errichtet und mit einer kleinformatigen Verklinkerung an die regionaltypische Bauweise angepasst worden.

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Flachdach

Dach-Skulptur

Bei einem Weingut hat man normalerweise ein klares Bild vor Augen: idyllische Architektur in traditioneller Bauweise mit rustikalem Ambiente inmitten malerischer Weinberge. Diese Erwartungshaltung erfährt beim Weingut Höflich in Unterfranken eine Überraschung: Zwar stimmt das Bild mit den Weinbergen, aber das futuristische Wohnhaus der Familie Höflich gleicht den Bildern in modernen Kunst- oder Architekturzeitschriften. Ein begehbares plastisches Kunstwerk mit klaren Kanten und Linien, aber wenigen rechten Winkeln. Das Außergewöhnliche ist die Gebäudehülle aus einem Guss: Das komplette Dach und Teile der Fassade sind mit der Kunststoffbahn Wolfin GWSK in Grau abgedichtet.

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Interview des Monats

E-Transporter und Lastenräder

Dachdeckermeister Heinz-Jörg Ewald aus Hannover engagiert sich mit seinem Betrieb Ewald Bedachungen schon seit langer Zeit aktiv für den Umweltschutz. Das heißt konkret: Photovoltaik und Gründächer pushen sowie mit E-Transporter oder Lastenrad zum Kunden. Vor acht Jahren hat sich das dachbau magazin mit ihm an dieser Stelle schon einmal unterhalten. Höchste Zeit also für ein Nachhaltigkeits-Update.

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Solaranlage

Schönes Sonnenkraftwerk

In der Stadtmitte von Heidenheim ist vor Kurzem ein mehrgeschossiger Neubau in Holzbauweise entstanden. Für Architekt Wolfgang Trötsch, der mittlerweile auch mit seinem Architekturbüro in das Gebäude eingezogen ist, war es wichtig, an dieser zentralen Stelle eine Gestaltung zu finden, die einerseits die umgebende Bebauung aufnimmt, aber dennoch eine eigenständige Form findet. Nach dem Abriss von zwei alten Gebäuden am Eugen-Jaekle-Platz wurde der Rohbau von der Zimmerei Johann Betcher in nur zwei Wochen in Brettsperrholzbauweise errichtet. Für den Architekten war auch bei der Planung der Solaranlage der Gestaltungsaspekt wichtig: Er plante daher eine dachintegrierte Photovoltaikanlage, die eine harmonische Einbindung in die dunkle Dachdeckung ermöglicht. Ergänzend zur Solaranlage wurde ein Batteriespeicher verbaut, der im „Zusammenspiel“ mit einem Elektrofahrzeug den Strom für den Eigenverbrauch speichert. Nur der Strom, der nicht im Gebäude selbst verbraucht wird, kommt ins öffentliche Stromversorgungsnetz und wird vergütet.

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Interview des Monats

Denkmalpflege

Die Spenglerei Lex aus München hat sich auf anspruchsvolle Denkmalschutz- Projekte spezialisiert und saniert besonders häufig die Dächer historischer Kirchen. Wir haben uns mit Spenglermeister und Juniorchef Stefan Lex über die Denkmalpflege, die Passion für alte Handwerkstechniken und nicht zuletzt auch darüber unterhalten, wie es ist, mit drei Generationen in einem Handwerksbetrieb zu arbeiten.

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Dach des Busbahnhofs in Dingelstädt

Hufeisen aus Zink

Das neue, avantgardistische Dach des Busbahnhofs in Dingelstädt schützt die Fahrgäste nun wieder zuverlässig vor dem Wetter. Die Thüringer Gemeinde hat dafür ihren Busbahnhof umfassend instand setzen lassen – das Dach wurde dabei in Stehfalztechnik mit Titanzinkblech in der Oberflächenqualität Classic Walzblank von Rheinzink bekleidet. Der Fachbetrieb Holzapfel Bedachungen von Dachdeckermeister Marco Holzapfel montierte die neue Metallbekleidung am ZOB – eine Sanierung, die aufgrund der frei gerundeten Linienführung für Aufsehen sorgte. Die Dachsanierung wurde im Vorfeld mit CAD bis ins Detail geplant: von der Baubreite der Scharen bis hin zur Position auf dem Dach des Busbahnhofs.

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Steildach

Schilfei für Ornithologen

TIJ: Das ist die Übersetzung des deutschen Wortes Tide ins Niederländische. Schnell ausgesprochen wird daraus „Ei“ – was dasselbe bedeutet wie unser deutsches Ei. Womit wiederum das neue Vogelobservatorium im Haringvliet aufs Genaueste bezeichnet ist: Ein gebautes Ei aus Holz und Reet in einer Landschaft, die von der Tide geprägt ist und deren Auswirkungen das Leben darin bestimmen.Der ovale Baukörper aus Holz und Schilf verdankt seine Entstehung dem sogenannten Dream-Fund-Projekt. Dieses hat sich nicht nur dem Ziel verschrieben, den Naturreichtum des niederländischen Binnensees Haringvliet zu erweitern. Die Verantwortlichen möchten das Ergebnis auch sichtbar und zudem allen Menschen zugänglich machen.

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Interview des Monats

Ausbildung

Hörnschemeyer Dächer aus Osnabrück ist ein Betrieb in dritter Generation und wird von Ina Hörnschemeyer und ihrem Mann Holger Henzel geleitet. Auf die Ausbildung wird viel Wert gelegt, sodass zu den 60 Mitarbeitern im August 2020 sechs Azubis hinzukamen. Wir haben uns mit Ina Hörnschemeyer über das Engagament unterhalten, das es braucht, um heutzutage für junge Menschen attraktiv zu sein.

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Flachdach

Eine Schüssel Kunst

Die holländische Hafenstadt Rotterdam ist bekannt für ihre kühne, avantgardistische Architektur. Jüngstes Beispiel dafür ist das neue Depotgebäude für das renommierte Museum Boijmans Van Beuningen: Unmittelbar angrenzend an den backsteinernen Bestandsbau aus den 1930er-Jahren ist eine 40 m hohe Halbkugel mit schillernder Spiegelfassade entstanden, auf deren Dachlandschaft ein lichter Birkenwald angepflanzt wurde. Für die wasser- und luftdichte Abdichtung der Außenhülle kamen EPDM-Streifen zum Einsatz, und für die Abdichtung der Dachfläche wurde eine wurzelfeste EPDM-Bahn verwendet.

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Interview des Monats

Baustellen in der Wintersaison

Die Corona-Pandemie fordert die deutsche Bauwirtschaft besonders heraus, denn hier liefen die Arbeiten von Anfang an unvermindert weiter. Wichtig sind deshalb die einfachen Regeln zum Infektionsschutz. Neu hinzu kommt in der kalten Jahreszeit das Lüften. Wir haben uns mit Bernhard Arenz, Leiter der Abteilung Prävention der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau), über das Thema unterhalten.

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Flachdach

Leuchtturm-Projekt

Seit 2002 gehört die Raffinerie im niedersächsischen Lingen zur BP Gruppe. Sie ist eine kleinere Raffinerie im Konzernportfolio und arbeitet sehr zuverlässig. Das zeigt sich nicht nur an der sehr guten Sicherheitsbilanz, sondern auch an der Realisierung des neuen Verwaltungs- und Dienstleistungszentrums. Denn auf einem etwa sechs Hektar großen Gelände entstand ein ambitionierter Gebäudekomplex, der in nur sechs Monaten geplant und in nur einem Jahr gebaut wurde. Ein derart schnelles Projekt erforderte eine konzentrierte und koordinierte Teamarbeit zwischen Architekten, Fachplanern und den Bauunternehmen. Als „Lingener Arbeitsgemeinschaft“ haben die Bauunternehmung Hofschröer GmbH & Co. KG sowie die Mainka Bau GmbH & Co. KG das Projekt von Anfang an begleitet. Für die Entwurfsplanung zeichnet das Architekturbüro Bolles+Wilson aus Münster verantwortlich.

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Steildach

Schöne Ferien!

Sturmfluten, Wind und Sand hatten ihre Spuren an dem 1918 erbauten Ferienhaus an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste hinterlassen – vor allem an dem charakteristischen Reetdach. Aufgrund der Lage zum offenen Meer mit ständigem Westwind hatte sich viel Sand im Dach gesammelt, das auch deshalb nun, nach über 50 Jahren, erneuert wurde. Da die Dacharbeiten mit dem Denkmalamt abgestimmt werden mussten, wurde auf Anweisung der Denkmalschützer unter anderem ein regional typischer Reetdachfirst statt des vorherigen Heidefirsts angeordnet.

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Steildach

Sauber perforiert

Das Freilichtmuseum Molfsee ist der zentrale Ort für Alltagskultur in Schleswig-Holstein. Seit 2020 werden hier ganzjährig volkskundliche Dauer- und Sonderausstellungen gezeigt. Dafür wurde ein neues Ausstellungs- und Eingangsgebäude errichtet, das über einen umlaufend verglasten Innenhof verfügt. Die anspruchsvolle zeitgenössische Architektur des Neubaus nach dem Entwurf der Lübecker Architekten Petersen Pörksen Partner fügt sich städtebaulich harmonisch in die historische Museumsanlage ein. Dazu trägt nicht zuletzt die Dachform bei, die in ihrer Proportion an die historischen Scheunen Schleswig-Holsteins erinnert. Die moderne Außenhülle besteht aus Cortenstahl: Durch die Bewitterung nehmen diese Platten eine changierende rostbraune Farbe an – ähnlich den im Norden traditionellen Dachdeckungen aus Reet. Die darunterliegende Abdichtungslage führten die Dachdecker mit einer Kunststoffbahn aus.

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Metallfassade

Ein Haus als Kunstwerk

Der amerikanische Künstler DougAitken hat ein Werk geschaffen,das im Rahmen einer zeitgenössischenKunstausstellung mit Namen „Desert X“ in Palm Springs /Kalifornien 2017 zum ersten Mal gezeigt wurde. Es handelt sich um die Abstraktion eines Wohnhauses, wie es in den 1920er-Jahren in Kalifornien erfunden wurde; eine Mischung aus den damals modernen Entwurfsgedanken des berühmten amerikanischen Architekten Frank Lloyd Wright und der üblichen Bauweise der Farmhäuser. Der Architekt hatte beispielsweise postuliert, dass ein Gebäude Teil der Umgebung werden und gleichzeitig eine gewisse Eigenständigkeit behalten solle.

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Steildach

Manufakturziegel auf Diät

Sanierung unter erschwerten Bedingungen: Bei der Instandsetzung des Turmdachs der alten Feuerwache in Reutlingen mussten die Dachdecker besondere Herausforderungen meistern. Neben den Vorgaben des Denkmalschutzes mussten auch noch spezielle Anforderungen bezüglich der Statik und der Baustellenlogistik erfüllt werden. Durch Anpassungen an einem historischen Dachziegelmodell und der Just-in-Time-Lieferung des benötigten Materials durch den Ziegelhersteller gelang es schließlich, die Optik des Turmdachs nach altem Vorbild wiederherzustellen und gleichzeitig eine hohe Funktionalität zu gewährleisten.

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Metallfassade

Hotel glänzt mit goldener Krone

25hours Hotel ist ein Label, unter dem eine noch recht junge, langsam expandierende Hotelkette einen strategischen Spagat versucht, der zumindest von Mut zeugt. Ziel ist es nämlich, eine Marke zu etablieren, deren Kern nicht Homogenität, sondern Verschiedenartigkeit ist. Ausgehend von klassischen Hotelleriekonzepten sucht man zunächst Bauplätze oder bestehende Immobilien, wie Wohn-, Bürohäuser oder Industriebauten, wo sich durch Neu- oder Umbau Herbergen mit 100 bis 250 Zimmern installieren lassen. Die Gebäude sollten in lebhaften Gebieten mit einer urbanen Mischnutzung liegen, „Nachfragegeneratoren“ wie Sehenswürdigkeiten als Nachbarn besitzen, eine gute Verkehrsanbindung haben und gut wahrnehmbar sein – Ecklagen bevorzugt. Soweit die Gemeinsamkeiten, denn Ausstattung und Einrichtung der Hotels sollen regionale Bezüge aufweisen, möglichst einzigartig ausfallen und dürfen gerne auch ein wenig verrückt sein. Entsprechende Häuser wurden bereits in Berlin, Dubai, Frankfurt, Hamburg, Köln, München, Paris und Wien eröffnet, und weitere Destinationen, zum Beispiel in Italien, befinden sich in Projektphasen.

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