Betonbau
Decken sicher schalen
Mit der Aufnahme der Deckenschalungssysteme Onadek und CC-4 Protect in das Produkt-Portfolio hat Ulma Construction in den letzten Monaten wichtige Weichenstellungen vorgenommen, um Anforderungen an eine sichere Erstellung von Decken zu adressieren. Nach zahlreichen Baustelleneinsätzen zeigen die Rückmeldungen aus dem Markt, dass die beiden neuen Deckenlösungen die Anforderungen erfüllen.
Onadek, ein neues Deckenschalungssystem, soll die Vorteile einer modularen Deckenschalung mit der Effizienz und Flexibilität einer konventionellen Deckenschalungslösung kombinieren. Dabei standen bei der Entwicklung im Wesentlichen zwei Aspekte im Vordergrund. Zum Einen ging es darum, Alternativen zum traditionellen Einsatz von losen Holzschalungsträgern beim Einschalen von Decken zu finden, auch in Hinblick auf die mit diesen Bauelementen verbundenen Nachteile. Zudem lag ein Entwicklungsvorstoß darin, die Anforderungen bei Arbeitssicherheit und Standsicherheit zeitgemäß zu erfüllen.
Schnelle Montage
Onadek kann auf der Baustelle mit wenigen Handgriffen sicher und schnell von unten montiert werden. Zudem ermöglicht das mit einem Fallkopf ausgestattete System ein Frühausschalen, was unter anderem zu einer deutlichen Reduzierung der Schalungsvorhaltung und des Verbrauchs an Schalungsplatten führt. Gleichzeitig hat sich laut Unternehmensangaben gezeigt, dass das System in punkto Geschwindigkeit herausragende Werte erzielt. All dies führt in Summe im täglichen Arbeitseinsatz zu schnelleren Bauzyklen und einer höheren Produktivität. Damit wird Ulma mit dieser neuen Systemlösung einer wichtigen Anforderungen des Marktes nach einem schnellen Arbeitsfortschritt bei geringem Lohn und Materialeinsatz gerecht. Hierzu trägt auch das auf 250 x 50 cm große 3S-Schaltafeln abgestimmte modulare Raster bei, das einfach aufzubauen und gleichzeitig in sich stabil und standsicher ist. Haupteinsatzgebiet der neuen Schalung sind Deckenhöhen bis rund 3,50 Meter und Deckenstärken bis 30 cm. Das System ist somit prädestiniert für den Wohnungs- und Geschossbau.
Deckenschalungssystem mit integriertem Fall- und Seitenschutz
Auf Schalungsbaustellen kommt der Absturzsicherheit und der Unfallprävention eine übergeordnete Bedeutung zu. Um dieses Thema grundlegend zu adressieren und eine marktgerechte technische Lösung für ein sicheres Arbeiten von oben zu bieten, hat Ulma das Moduldeckenschalungssystem CC-4 Protect entwickelt, das seit Beginn des Jahres serienmäßig in Verkauf und Vermietung zur Verfügung steht. Dabei ist es Ulma mit dieser patentierten, vom Institut für Arbeitsschutz (IFA) geprüften Weiterentwicklung der Moduldeckenschalung CC-4 gelungen, ein zentrales Problem im Bereich der Arbeitssicherheit zu lösen.
Der Fokus lag hier im Wesentlichen auf zwei Säulen. Zum einen ging es um eine Verbesserung des Seitenschutzes der bewährten CC-4, ohne die gute Systemgeometrie der Moduldeckenschalung aufzugeben. Hinzu kam: da es sich beim Verlegen der Paneele von unten um eine kräftezehrende Tätigkeit handelt und ein Verlegen von oben bislang nur mit einer persönlichen Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) möglich war, bestand das Ziel darin, die Paneele von oben zu verlegen, ohne die Notwendigkeit des Tragens einer PSAgA.
Die CC-4 Protect wird in zunehmendem Maße von immer mehr Kunden angefragt, da sie als bislang einziges System am Markt über ein integriertes Fall- und Seitenschutzsystem verfügt. „Mit der CC-4 Protect stellen wir dem Markt seit Jahresbeginn eine praxistaugliche Lösung für einen hohen Zugewinn an Arbeitssicherheit zur Verfügung“, erläutert CEO Matthias Oeckel. „Dass wir an dieser Stelle den richtigen Weg eingeschlagen haben, sehen wir an der hohen Zufriedenheit unserer Kunden. Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass keine nennenswerten Mehrkosten auf der Baustelle entstehen, die Arbeitssicherheit aber deutlich verbessert wird. Bereits über 50 Prozent unseres Gesamtbestands an Moduldeckenschalung haben wir auf die Lösung mit CC-4 Protect umgestellt. Das Material ist derzeit schon auf sieben laufenden Baustellen im Einsatz“,ergänzt Oeckel.









