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Artikel und Hintergründe zum Thema

Harzwasserwerke

Kai Ingmar Link,

Peri - Hochbehälter Petze IV sichert Wasserversorgung

Die Harzwasserwerke errichten in Petze bei Hildesheim einen neuen Hochbehälter mit beeindruckendem Fassungsvermögen. Der Hochbehälter Petze IV, der Ende 2024 in Betrieb gehen soll, wird mit 25.000 m³ Speichervolumen der größte im Verbundsystem der Harzwasserwerke sein.

Technische Herausforderungen beim Bau

Der neue Hochbehälter Petze IV weist ein enormes Fassungsvermögen von insgesamt 25.000 m³ auf und soll bereits © Peri

In einer 80 m x 80 m großen und 10 m tiefen Baugrube entsteht das Infrastrukturbauwerk in kurzer Zeit. Die WBB Bau & Beton GmbH ist für die schlüsselfertige Erstellung verantwortlich, von Erdarbeiten über Rohbau bis zur technischen Ausrüstung. Für die anspruchsvollen Betonarbeiten kommen verschiedene Schalungs- und Gerüstsysteme von Peri zum Einsatz:

  • MAXIMO Struktur mit MAXIMO Konsolensystem MXK für bis zu 10 m hohe Wände
  • MULTIPROP Alu-Deckenstützen mit MRK Rahmen für die 5.500 m² große Stahlbetondecke
  • PERI UP Gerüstbaukasten für Treppenzugänge und als Bewehrungsgerüst

Hohe Qualitätsanforderungen

Der Bau von Trinkwasserspeichern unterliegt strengen Hygienevorschriften. Alle Betonbauteile müssen als WU-Beton mit porenfreien Oberflächen ausgeführt werden. Die Verwendung von Trennmitteln und PVC-Zubehörteilen ist untersagt. Spezielle Hygieneschleusen minimieren das Kontaminationsrisiko während der Bauarbeiten. Für die porenfreie Ausführung kommen wasserabführende Schalungsbahnen auf den MAXIMO Struktur Elementen zum Einsatz. Bei trinkwasserberührenden Innenflächen wird die Schalung nach jeder Betonage neu belegt.

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Bedeutung für die Wasserversorgung

Der neue Hochbehälter Petze IV ersetzt zwei kleinere, ältere Behälter aus den 1930er und 1950er Jahren. Mit seinem enormen Fassungsvermögen sichert er die langfristige Wasserversorgung für rund eine halbe Million Menschen.

Die erhöhte Lage des Hochbehälters ermöglicht eine energieeffiziente Einspeisung des Trinkwassers in das Versorgungsnetz ohne zusätzliche Pumpen. Der Bau solcher Anlagen unterliegt aufgrund der strengen Grenzwerte der Trinkwasserverordnung hohen Qualitätsansprüchen.

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