Aus Baugewerbe Unternehmermagazin 4\2020

Nachhaltige Stahlaussparungen

Schalkörper aus Stahl sind eine wirtschaftliche Lösung für Fassadenöffnungen in Sichtbetonqualität.

© Robusta-­Gaukel

Im Bankenviertel der Mainmetropole ­Frankfurt entsteht das neue, 190 Meter hohe ­­Büro- und Hotelhochhaus „ONE“. Mit seiner ­klaren Form, dem Nutzungsmix und einer digitalen Infrastruktur soll das Gebäude Standard werden für ­Offenheit, ­Agilität, Vernetztheit und Teamwork. Robusta-­Gaukel aus Weil der Stadt ­unterstützt ­dieses ­Bauprojekt unter anderem mit individuellen, wiedergewinn­baren Schalkörpern aus ­eigener ­Fertigung. Der ­Spezialist für ­Montage-, Anker-, Sicherheitstechnik, Schalungen und ­Sonder­lösungen bietet seit mehr als 50 Jahren ­kundenindividuelle Lösungen aus einer Hand. Beim Büro- und Hotelhochhaus ONE verwendet Robusta-Gaukel wiederverwend­bare Stahl-­Aussparungen für Fenster und Türen. Die Vorteile: Zeitersparnis, Passgenauigkeit, ­Nachhaltigkeit durch Verwendung von Metall statt Holz sowie Wirtschaftlichkeit durch Mehrfacheinsatz. Auch bei ­mehrfachem Einsatz und hohen ­Einsatzraten gebe es nahezu keine Qualitätsverluste, versichert ­Johannes Lißner, Leiter Technik bei Robusta-­Gaukel.

Im Trend: Nachhaltigkeit auf dem Bau
Nachhaltige Lösungen werden auch auf Baustellen zunehmend wichtig. Die Stahlaussparungen für Fenster und Türen werden diesem Trend gerecht. Dies bestätigt auch Rainer Kranz, ­Erster ­Bau­leiter beim Projekt ONE, der auf effiziente Lösungen und seit zwölf Jahren auf Robusta-­Produkte setzt. „Bei diesem Büro- und Hotelhochhaus über­zeugen die eingesetzten 33 Fensteraussparungen in Sachen Nachhaltigkeit, Einsatzgeschwindigkeit und ­Wirtschaftlichkeit auf ganzer Linie“, so der Bau­leiter. Bei 77 Fensteröffnungen pro Geschoss und 49 Stockwerken lohne sich die Verwendung herkömmlicher Holzrahmen nicht. Jede Stahl-­Aussparung könne rund hundert Mal eingesetzt werden, aus Holz ­produzierte dagegen nur zwei bis drei Mal. Auch die Entsorgungskosten fallen geringer aus, ­rechnet der Bauleiter vor, da Müll und Material­einsatz ­reduziert werden. Außerdem sei der Zeitfaktor wichtig – die Schalkörper aus Metall seien ­einfach im Handling, was Lohnkosten gesenkt. Zudem ­seien diese ­Schalkörper schrumpfbar und somit bei unterschied­lichen Wandstärken nutzbar. 

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