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Artikel und Hintergründe zum Thema

Mehrgeschossiger Wohnungsbau

Damir Mioc | Damir Mioc,

Brand- und Schallschutz inklusive

Die Wood Living Wohnbau GmbH hat in Ostrach ein Gebäude errichten lassen, das acht Wohneinheiten sowie eine Bäckerei umfasst. Geplant wurde das Gebäude als Holzrahmenbau von der Architektengesellschaft Mauch-Offner. Bei den Decken kam das System CLT Box – Decke FS von best wood Schneider zum Einsatz.

In der oberschwäbischen Gemeinde Ostrach entstand kürzlich ein Wohn- und Geschäftshaus, bei dessen Errichtung fast nur Holz zum Einsatz kam

© best wood Schneider

Dieses Hohlkastenelement besteht aus zwei CLT-Platten mit dazwischen eingeleimten Rippenhölzern. Es entspricht mindestens der Feuerwiderstandsklasse F60/REI60, hat eine hohe statische Tragfähigkeit und ermöglicht große Spannweiten bei geringem Materialeinsatz.

Das Gebäude wurde entsprechend dem Niveau „Komfort“ nach Schallschutzhandbuch vom Informationsdienst Holz dimensioniert. (Dieses legt den Norm-Trittschallpegel bei L‘n,w ≤ 46 dB fest.) Zusätzlich lag das Augenmerk der Beteiligten auf dem Trittschallschutz im Bereich zwischen 50 und 100 Hz. Dieser wird von der Norm zwar nicht berücksichtigt, ist aber für die Aufenthaltsqualität in einem Wohnhaus ausschlaggebend. Denn in diesem Frequenzbereich wird ein Großteil der Schallenergie übertragen, die von einer barfüßig bzw. strumpfsockig gehenden Person oder spielenden Kindern ausgeht.

Manuel Mauch, der planende Architekt des Gebäudes, sagt hierzu: „Die CLT Box – Decke FS von best wood Schneider erfüllt alle Eigenschaften, die für den Einsatz im mehrgeschossigen Wohnungsbau notwendig sind. Besonders ist der gute Schallschutz. Durch den Gefachschallschutz in Kombination mit dem durchdachten Fußbodenaufbau wird ein hervorragender Trittschallwert im tiefen Frequenzbereich erreicht.“ Hierfür erzeugte der Hersteller im Gefach des Deckensystems einen Tieftontilger, indem er es werkseitig mit einer Holzfaserakustikplatte versah, die bauseits von den Zimmerern mit Calciumcarbonatsplitt (40 kg/m²) beschwert wurde.

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Anschließend brachte er auf die Oberseite der Box eine schallabsorbierende Schüttung und eine Trittschalldämmung mit geringer dynamischer Steifigkeit auf. Nachfolgend konnte der Nassestrich eingebaut und der gewünschte Bodenbelag verlegt werden. Für die Wohnungen des süddeutschen Objektes kamen Fliesen und Parkett zum Einsatz.

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