Boulderwände
Mit Befestigungstechnik zur Kraxlkunst
In München-Ramersdorf erstrahlt die ehemalige Fußgängerunterführung Rosenheimer Straße/Wilramstraße in neuem Glanz. Unter dem Namen "Riesige Rosi" wurde sie zu einer der größten frei zugänglichen Boulderwände der Welt umgebaut. Um höchste Stabilität und eine spaltfreie Befestigung mit geringem Montageaufwand zu erreichen, entschied sich das Münchner Kraxlkollektiv für Befestigungsmittel von Heco.
Die farbenfrohe Boulderwand „Riesige Rosi“ ist ein echter Hingucker und soll fortan als Treffpunkt für offenes Klettern und regelmäßige Kunstausstellungen dienen. Auf den ersten Blick nicht offensichtlich, spielten auch Heco Edelstahlschrauben eine entscheidende Rolle für das Gelingen des Projekts
© Maik KawohlDas Münchner Kraxlkollektiv, eine Gruppe Boulderbegeisterter, engagiert sich ehrenamtlich für öffentliche, kostenfreie Kletterwände in der bayerischen Landeshauptstadt. Auf Anregung von Stadträtin und Bezirksausschussmitglied Ulrike Grimm stieß das Kraxlkollektiv der DAV Sektion Oberland auf die alte Unterführung in Ramersdorf. Da diese von Fußgängern kaum genutzt wurde, stimmte die Stadt dem Umbau in eine öffentliche Boulderwand nach den Plänen des Kraxlkollektivs schnell zu. „Dank einer äußerst erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne, der finanziellen Unterstützung verschiedener Institutionen sowie großzügiger Sachspenden von Werkzeug- und Baumaterialherstellern, darunter auch Heco Schrauben, konnten die enormen Kosten des Projekts erfolgreich bewältigt werden“, berichtet Maximilian Gemsjäger vom Kraxlkollektiv.
Über einen Zeitraum von vier Monaten arbeiteten mehr als 100 engagierte Helfer daran, in der ehemaligen Unterführung eine beeindruckende Boulderwand zu errichten. Vor der Montage der Klettergriffe waren umfangreiche Sanierungsarbeiten notwendig: Die Unterführung wies undichte Fugen auf, die von einer Spenglerei fachgerecht repariert wurden. Zudem wurde eine durchgehende Linearbeleuchtung eingebaut.
An den Seitenwänden haben engagierte Handwerker eine Holzkonstruktion angebracht. Sie bildet die Basis für die Boulderwand. Aufwendig wurden regelmäßig Löcher in die Decke gebohrt, damit in der 70 Meter langen Unterführung die Bouldergriffe für die verschiedenen Routen flexibel platziert werden können.
Das Ergebnis ist nicht nur ein farbenfrohes Kunstwerk, sondern auch ein echter Blickfang. Auf den ersten Blick nicht offensichtlich, spielten auch Heco Edelstahlschrauben eine entscheidende Rolle für das Gelingen des Projekts. Trotz ihrer unscheinbaren Präsenz tragen sie zur Stabilität und Langlebigkeit der Boulderwand bei, sei es bei der Montage der Boulderwandunterkonstruktion, der Bouldergriffe, der Holzrahmenbauteile, der Keilleisten, des Plexiglases, der Flanschmuttern oder der Siebdruckplatten.










