Holzbau

Einfamilienhaus

Alt und Neu

Auf einem Grundstück in Freudenstadt, auf dem vormals ein gut 100-jähriges Schwarzwälder Bauernhaus seinen Platz hatte, entstand ein neues Einfamilienhaus – das „Haus am Mühlenbach“. Die alte Sandsteinmauer des ehemaligen Bauernhaus-Wohnteils im Erdgeschoss wurde als Erinnerung in das neue Ensemble integriert.

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Mobile Tribüne

Auf die Plätze, fertig, los!

Wer auf der mobilen Tribüne der WWP Weirather-Wenzel & Partner GmbH sitzt, hat den Sieger garantiert im Blick. Bei Motorsport-Ralleys ebenso wie beim Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel, Österreich. Hier feierte der wandlungsfreudige Holzbau Premiere als Mastercard- Lounge – und ermöglichte es sportbegeisterten VIP-Gästen, Abfahrt und Super-G so nah zu erleben wie selten zuvor. Der errichtete Veranstaltungsbau bietet drinnen Raum für eine Sitzlounge sowie für einen großzügigen Bewirtungsbereich, in dem sich die Gäste zwischen den Rennen stärken können. Auf seinem Dach nimmt der Baukörper zusätzlich eine komplette Tribüne auf. Auf den dort vorgehaltenen Plätzen sitzen die Zuschauer ganz nah am Sportgeschehen und sind dabei auch noch sicher und geschützt.

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Sporthalle

Minimalistischer Holzbau

Der Bau einer Sporthalle in der Bodenseegemeinde Moos wurde schon in der 90er-Jahren diskutiert. Damals wurde auf einem neu entwickelten Sportgelände bereits Platz für eine Halle vorgesehen, allerdings fehlte das Geld dafür. Der frühere Bürgermeister Peter Kessler erinnert sich: „Als ich 1998 ins Amt gewählt wurde, habe ich den Wunsch der Bürgerschaft nach einer Sporthalle von meinem Vorgänger übernommen. Wegen der Finanzen wurde das Thema aber erst ab 2015 konkreter. Man einigte sich im Gemeinderat auf eine 1,5-fach- Sporthalle mit einem Spielfeld von 36 × 18 m. Ein Architektur-Wettbewerb erbrachte einen Siegerentwurf mit einer Kostenschätzung über 3,2 Mio. Euro.

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Neubau

Das Holzhausschiff

Auf der holländischen Nordseeinsel Vlieland unterliegt das Baurecht strengen Regularien. Genehmigt werden fast nur noch Ersatzbauten, so wie das Ferienhaus ’t Kulkje. Dessen Gründungsebene mit Untergeschoss aus Stahlbeton taucht komplett in die angrenzenden Sanddünen ein, sodass der obenauf platzierte Holzbau mit Erd- und Dachgeschoss sich nahtlos in das bestehende Siedlungsgefüge integriert.

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Neubau

Der Regenbogen von Cebu

Die philippinische Insel Cebu ist in Sachen Holzbau schon einiges gewohnt. Seit einigen Jahren heißt sie ihre Besucher auf dem Mactan Cebu Airport im weltweit ersten Großflughafen in Holzbauweise willkommen. Kein Wunder, dass es in dieser Stadt auch möglich ist, im Wohnungsbau ganz groß zu denken. Mit dem Entwurf von Vincent Callebaut setzt das Holz als Baustoff nun mitten in der Stadt ein architektonisches Statement, das weit über designorientierte Belange hinausgeht.

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Bauen im Bestand

Leises Leichtgewicht

Auf dem Hanggrundstück eines denkmalgeschützten Gebäudes in der Innenstadt von Geislingen liegend, steht der Neubau über bestehenden Garagen im unteren Grundstücksbereich. Die Garagen waren laut Stadtbauamt so massiv, dass eine Bebauung kein Problem darstellte – einer der Gründe, weshalb Bauherr Thomas Becker zusammen mit seinem Geschäftspartner Harald Glöggler Gebäude und Grundstück erwarb. Ihre Idee: auf dem verkehrsgünstig gelegenen Grundstück einen Viergeschosser in Holz errichten. Den Entwurf für den Mehrgeschosser gaben die Bauherren bei Architekt Raimund Stolz in Auftrag. Sein Entwurf sah bereits die heutige Gebäudestruktur mit vier Geschossen, Holzfassaden, zwei Wohnungen à 50 und 55 m² pro Geschoss und einer Erschließung über Laubengänge vor.

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Firmengebäude

Der kleine Bruder

Die Produkte des Tiroler Holzwerkstoffplatten-Herstellers Egger sind weltweit gefragt. Das Unternehmen mit seinen Dependancen in Europa und Übersee wuchs in den letzten Jahren beständig, was sich auch in den Neu- und Erweiterungsbauten an den verschiedenen Standorten niederschlug. Das Forum in Unterradlberg ist nun der fünfte Neubau in der Reihe der modular konzipierten Firmengebäude des Unternehmens, die Architekt Bruno Moser entworfen und entwickelt hat.

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Neubau

Große Geste für den Sport

Seit der Zeit nach den Olympischen Spielen von 1972 sind die Fakultät der Sport- und Gesundheitswissenschaften der Technischen Universität München (TUM) und der Zentrale Hochschulsport (ZHS) Nutzer des Geländes des Campus im Olympiapark (CiO) sowie dessen Gebäude im nördlichen Bereich des Parks. Über die Jahrzehnte traten bei den Bestandsbauten nach und nach baukonstruktive und statische Mängel auf. Auch in Sachen Brandschutz gab es gravierende Schwachpunkte. Das machte einen Rück- und Neubau der Anlage unumgänglich. Der Slogan der Olympischen Spiele von damals „Licht, Frische und Großzügigkeit“ sollte auch für die Neubauten im denkmalgeschützten Olympiapark gelten.

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Neubau

Auferstanden aus der Asche

Schon seit 1867 gab es an derselben Stelle einen Holzturm von lediglich 22 Meter Höhe, der nach dem ersten Weltkrieg wegen Baufälligkeit abgerissen wurde. Wer heute im Frankfurter Stadtwald unterwegs ist, kann jetzt wieder vom 43 Meter hohen neuen Goetheturm beeindruckende Ausblicke auf die Stadt genießen. Der Neubau hatte am 30. Juli dieses Jahres Richtfest und steht auf dem Fundament des 1931 erbauten Vorgängers, der im Oktober 2017 durch Brandstiftung zerstört wurde. Auch die abgebrannte Konstruktion war aus Holz und glich dem aktuellen Bau bis auf Details. Die damalige Lösung des Witterungsschutzes machte das Bauwerk jedoch leicht brennbar: es wurde mit Teeröl imprägniert, was den Brand begünstigte. Eine Volksbefragung ergab nach längeren Diskussionen mit 70 Prozent der Stimmen eine Zustimmung für einen Neubau aus Holz.

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Bauen im Bestand

Kellerwerft in Überlingen

Sieben Überlinger, die dem klassischen Segel- und Bootssport nahestehen, gründeten 2015 den Förderverein Yachtsport Überlingen e. V. (FYÜ) und stellten dem Gemeinderat ihren Plan vor, die historische Kellerwerft als „Gläserne Werft“ am alten Standort wiederzubeleben und um einen Gastronomie- und Clubbereich zu erweitern. Denn erweitert werden im klassischen Sinne durfte das morsche Holzhaus, das 1912 erbaut und 1914 nach einem Brand wieder aufgebaut wurde, nicht. Es war vorgeschrieben, die frühere Kubatur auf dem originalen Grundriss zu belassen, lediglich kaum sichtbare Veränderungen der Maße waren gestattet. Die Bauherrschaft und ihre zahlreichen Förderer mussten sich laut Erbbaurechtsvertrag mit einer etwas größeren Höhe bescheiden.

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Einfamilienhaus

Vollholzhaus in St. Vigil

Bevor mit der Realisierung des Hauses gestartet wurde, stellte sich die Familie mit geschlossenen Augen vor, in einem Beton-Ziegel-Ambiente zu wohnen. Und gleich danach umkreisten ihre Bilder im Kopf ein Haus mit Holz-Ambiente – und schon war die Wahl getroffen. Nicol Alberti Mutschlechner, Betreiber des Aqua Hotel Bad Cortina, ließ sich neben seinem Hotel und einer Therme ein Vollholzhaus errichten. Mit Holzius war auch rasch ein Partner für das Haus gefunden, der die Möglichkeit bot, das eigene Mondholz – Fichte in feinfasriger Qualität und Zirbe – zu nutzen und dem Ganzen einen noch persönlicheren Charakter zu verleihen.

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Wohnanlage

Sonne, Design und BSP

Ca l’Amo steht auf einem 42 385 m² großen Grundstück am nördlichen Ende der San-Mateo-Ebene auf der Insel Ibiza. Das von Steinmauern durchzogene Gelände ist typisch für die Sonneninsel. Die weitgehende Aufgabe der landwirtschaftlichen Aktivitäten hat im Laufe der Zeit die nicht mehr benutzten Steinterrassen verfallen lassen. Sie sind heute mit Kieferbäumen und Wacholder bewachsen. Der spanische Architekt Marià Castelló zog bei der Gestaltung von Ca l’Amo die einzigartigen Bedingungen der Landschaft in seine Planungen mit ein. Die bewachsenen Terrassen zwingen zu einer linearen architektonischen Bauweise, wobei die bebaute Fläche entlang des umliegenden Landes erhalten bleibt, ohne in die angrenzenden bewaldeten Hänge einzugreifen.

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Lückenbebauung

Der alte Turm und das neue Haus

Ein denkmalgeschützter Turm, mitten in Köln-Mülheim. Erbaut 1895, ein Überrest eines einst kompletten Kirchengebäudes. Das Hauptschiff der alten Lutherkirche fiel den Bomben des Zweiten Weltkriegs zum Opfer. Längst hatte sich die Welt um das Gelände herum weitergedreht, doch diese Wunde blieb mitten im sich verändernden Stadtumfeld über Jahrzehnte bestehen. Zwischen Lutherturm und Luthernotkirche klaffte eine große Lücke. Nun wurde sie mit einem sensiblen Bauvorhaben geschlossen.

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Fassade

Eine ovale Sache

Aquavilla, ein interkommunales Wasserversorgungsunternehmen, benötigte größere Räume und auch die wachsende EGT-Gebäudetechnik, Tochter der EGT-Unternehmensgruppe mit Sitz in Triberg, dachte an räumliche Erweiterung. Der neue Hauptstandort beider Unternehmen ist jetzt St. Georgen. „Unser Neubau an der B 33 ist sichtbares Zeichen für innovative Technologien und alternative Energieerzeugung“, sagt Erik Hugel, technischer Geschäftsführer der EGT Energie GmbH, und ergänzt: „Wir zeigen mit dem Neubau nicht nur, dass Holz für uns ein nachhaltiger Baustoff ist, sondern auch, dass Energieeffizienz und ästhetischer Anspruch in aktueller Architektur nicht in Widerspruch zueinander stehen.“

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Baumhaus

Baumhohe Holzbauträume

Der Schwarzwälder Zimmerer und Tischler Nico Pfisterer hat schon immer nach alternativen Wegen im Leben gesucht. Lange Wanderjahre in aller Welt haben ihn schlussendlich zu der Vision eines alternativen Siedlungskonzepts geführt, die er nun verwirklicht hat. Dabei ist es ihm gelungen, Kindheitsträume, handwerklichen Holzbau, die Tiny-House-Philosophie und ingenieurtechnische Präzision unter ein gemeinsames Dach zu bringen. Die ersten Entwurfsgedanken, noch mit Bleistift zu Papier gebracht, wanderten später in ein 3DCAD- Programm, aus dem peu à peu ein lösungsfähiger Entwurf erarbeitet wurde. Daraus resultierte die Idee eines Baumhauses aus vorgefertigten Holzrahmenbauelementen, das auf einer eigens entwickelten Konstruktion aus Brettschichtholzbindern (BSH) sitzt.

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Holz-Skelett- und BSP-Massivbauweise

Strukturierte Analysen in Holz

In unmittelbarer Nähe zu Koblenz liegt die Mittelstadt Neuwied. Deren Stadtteil Engers beheimatet seit Dekaden zahlreiche Einrichtungen des kirchlichen Sozialträgers Heinrich-Haus für Menschen mit Körper-, Lern- und Sinnesbehinderungen sowie Senioren. Das Mosaik an Wohnheimen, Sozialbüros, Beratungsstellen, Werk- und Ausbildungsstätten ist nahezu über ganz Engers verstreut. Die über die Jahre gewachsenen Einzelstandorte bedurften im Zuge sich verändernder und wachsender Bedürfnisse einer Erneuerung, bei der die Architekten vom Büro Waechter + Waechter ganz auf den Baustoff Holz mit weitreichender Vorfertigung gesetzt haben. Dabei wurden bis dato räumlich voneinander getrennte Fachbereiche in dem „Beruflichen Assessment- und Förderzentrums (AFZ)“ unter einem neuen Dach vereint.

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Strohdämmung

Natur hautnah

In unserem Nachbarland Luxemburg liegt der Fokus stark auf nachhaltigen und energieoptimierten Bauweisen. So ist für Neubauten ein Energiestandard vorgeschrieben, der nahe am deutschen Passivhausstandard liegt, und alle Bauprojekte im öffentlichen Bereich – gleich, ob Neubau oder Sanierung – müssen mit nachwachsenden Rohstoffen ausgeführt werden. Für deutsche Holzbauunternehmen aus dem grenznahen Bereich eröffnet sich hier ein attraktiver Markt. Zu den Firmen, die vor diesem Hintergrund grenzübergreifend aktiv sind, gehört auch die Holzbau Henz GmbH. Im Schnitt wickelt das Unternehmen mit 55 Mitarbeitern etwa 50 Prozent seiner Aufträge im Nachbarland ab.

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Energetische Sanierung: Innendämmung

Der sanfte Weg: Judo im Heizhaus

Eine kalte Halle, ein gemeinsamer Traum vom eigenen Trainingszentrum und kaum Budget: Als die 25 Mitglieder des Judo Holzhausen e.V. 2015 ein ursprünglich als Heizhaus genutztes Lager in Leipzig erwerben konnten, waren ihnen die Herausforderungen des Projekts nicht bewusst. Der Ende der 60er Jahre in DDR-Typenbauweise errichtete Betonbau war nicht gedämmt und zudem dreiseitig von zum Teil leer stehenden barackenartigen Nachbargebäuden eingehaust. Im Innenraum waren die Temperaturen frostig. Die Räume zu heizen, ohne sie zuvor gedämmt zu haben, hätte nicht nur das Budget des Vereins extrem belastet. Dies hätte auch das Gegenteil der heutzutage gewünschten nachhaltigen und energieeffizienten Bauweise bedeutet. Die Wände von außen zu dämmen, war jedoch nicht möglich, da die angrenzenden Gebäude ringsum den Zugang zu den Außenmauern der Halle versperrten.

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Mehrgeschossige Aufstockung

Hoch gestapelt

Die Innsbrucker Museumstraße hat schon viel gesehen. In der alteingesessenen Einkaufsstraße reiht sich Altbau an Altbau und Geschäft an Geschäft. So auch das Haus mit der Nummer 14, in dem sich früher einmal ein Textilgeschäft befand. Vor einigen Jahren wurden die Geschäftsräume im Erdgeschoss komplett saniert. Doch die drei Etagen plus Dachgeschoss darüber blieben vorerst unangetastet. Doch was von außen kaum wahrnehmbar war: Unter den Dachbalken schlummerte ein wahrer Schatz. Zu sehen war er freilich nicht. Nur wer einen geübten Blick auf die Nachbarbebauung warf, konnte erkennen, dass die umliegenden Gebäude erheblich höher waren.

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Schreinerei

Mit Holz im Holz arbeiten

Manchmal kann aus einer unbefriedigenden Arbeitssituation etwas ganz Großes werden. Wenn die richtigen Personen und Ideen zusammenkommen, wird der Neubau einer Schreinerei von einem einfachen Gewerbebau zu einem Gebäude, das das herkömmliche Bauen in jedem Detail in Frage stellt. Das Bauprojekt startete unauffällig, Schreiner und Architekt arbeiteten schon länger zusammen. Der Schreiner hatte seine Werkstatt in der Scheune seines alten Bauernhauses eingerichtet, doch sie war zu klein, die Arbeitsabläufe und Prozesse passten nicht mehr. Der Wunsch des Schreiners war also prinzipiell einfach: eine neue große Halle, die saubere Arbeitsabläufe ermöglichte.

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