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Artikel und Hintergründe zum Thema

Im Betonfundament

Kai Ingmar Link,

Bestens versorgt dank Richard Brink

Die Firma Richard Brink liefert die Versorgungsrinne Cargo für eine neue Produktionshalle bei Brugg Rohrsysteme.

Die Rinnen verfügen im zweiteiligen Aufbau durch einen Trennschlitz entlang der Längsmittelachse über eine integrierte Dehnungsfuge, wodurch sie sich nahtlos in den umliegenden Beton eingießen lassen. © Richard Brink

Brugg Rohrsysteme erweitert ihren Standort in Wunstorf mit einer neuen Produktionshalle. Um die infrastrukturellen Anforderungen zu erfüllen, entschied sich das Unternehmen für die Schwerlast-Versorgungsrinne Cargo von Richard Brink. Die Bauleitung übernahm die RRR Stahl- und Gewerbebau, während GeislerBau für die Installation verantwortlich war.

Im Betonfundament mussten verschiedene empfindliche Leitungen – darunter Elektrokabel und Stahlrohre für Chemikalien – verlegt werden. Die Versorgungsrinne Cargo schützt diese zuverlässig und ermöglicht einen unkomplizierten Zugang für Wartungsarbeiten. Diese robuste Konstruktion ist auf hohe Belastungen ausgelegt. Bauleiter Andreas Schlik erklärt: "Die Hauptanforderung bestand in der Schwerlast-Beanspruchung, sodass Flurförderzeuge und Gabelstapler mit bis zu 10 t Gewicht über die Rinnen fahren können."

Die Versorgungsrinnen bestehen aus feuerverzinktem Stahl oder alternativ aus Edelstahl und bieten durch ihren zweiteiligen Aufbau eine integrierte Dehnungsfuge für das Betonfundament. Höhenverstellbare Standfüße sorgen für eine passgenaue Anpassung an den Untergrund. Standardmäßig sind die Rinnen 3.000 mm lang, 460 mm breit und 210 mm hoch. Individualisierungen sind aber ebenso möglich.

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Schritt für Schritt

Die Installation erfolgte in mehreren Schritten: Zunächst wurden die vormontierten Rinnen auf der Hallensohle positioniert, an den Stirnseiten verbunden und mit den höhenverstellbaren Standfüßen fixiert. Anschließend wurden sie durch spezielle Langlöcher im Untergrund verschraubt, um eine Aufschwemmung während des Betonierens zu verhindern. Während des Aushärtens des Betons wurde eine automatische Dehnungsfuge gebildet, die zur Stabilität des Fundaments beiträgt.

Für das Bauprojekt in Wunstorf lieferte die Firma Richard Brink insgesamt acht Rinnenstränge mit Längen zwischen 18 und 20 Metern, die mithilfe einer Kombination aus Standard- und Sondermaßen exakt an die baulichen Gegebenheiten angepasst wurden. Die Konstruktion erleichtert nicht nur die Montage, sondern sorgt auch für eine langlebige und wartungsfreundliche Infrastruktur innerhalb der neuen Produktionshalle. Stephan Ulner, Global Head of Production bei Brugg Rohrsysteme: "Die Rinnen aus dem Hause Richard Brink liefern eine von vielen Grundlagen für einen künftig reibungslosen Produktionsablauf, wenn die Halle im neuen Jahr bezugsbereit ist."

Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 03_2025.

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