Neues Bauen
Beck und Heun: Seriell statt konventionell
Seriell statt konventionell Mit Windowment bringt Beck+Heun seriengefertigte Präzision auf die Baustelle.
Die Fenstermontage gehört auf vielen Baustellen zu den besonders sensiblen Punkten: Zeitverzögerungen, Schnittstellenprobleme und Rücklaufmängel sind häufige Herausforderungen. Beck+Heun geht mit dem modularen Fenstersystem Windowment einen neuen Weg – und bringt eine Lösung, die Fenster, Dämmung, Rollladenkasten und optional auch Fensterbänke in einem vorgefertigten Bauelement zusammenführt.
Windowment lässt sich in verschiedene Wandaufbauten integrieren – vom klassischen Mauerwerk bis zum industriell gefertigten Betonelement. Besonders im seriellen Bauen spielt das System seine Stärken aus.
Die komplett ausgestattete Modulzarge wird einfach vor der Betonage der Fertigteilwände millimetergenau auf die Schalfläche der Paletten positioniert oder von Robotern in der seriellen Holzwandproduktion vollautomatisch eingesetzt. Auch im konventionellen Bau kann Windowment direkt eingemauert oder von oben eingesetzt werden. Die Flexibilität zeigt sich auch in der Ausstattung: Die Zarge ist vierseitig geschlossen, hochwärmedämmend und verwindungssteif – und auf Wunsch individuell konfigurierbar mit verschiedenen Beschattungssystemen, Antriebstechnik und Abdichtungslösungen.
Bei der vielfach ausgezeichneten Fenster-Modulzarge handelt es sich um einen vierseitig geschlossenen, hochwärmedämmenden Tragrahmen mit hoher Verwindungssteifigkeit. Die Fenster selbst werden nicht auf der Baustelle, sondern in der Halle des Fensterbauers eingebaut. Dann geht das komplett montierte Modul, verpackt und geschützt, zur Baustelle oder ins Fertigteilwerk, wo es sich präzise einsetzen lässt.
Die Windowment-Modulzargen werden nach genauer Planung komplett vorkonfektioniert zum Fensterbauer transportiert. Dort erfolgt die RAL-Montage der Fenster in die Zarge – witterungsunabhängig, unter optimierten Bedingungen und mit allen zur Verfügung stehenden technischen Hilfsmitteln. Die Vorteile sind klar: weniger Arbeitsschritte, weniger Personalbedarf und weniger Fehlerquellen.
Dieser Artikel erschien zuerst in der Juni-Ausgabe des Baugewerbe Magazins.









