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Artikel und Hintergründe zum Thema

Instandhaltungsalltag

Damir Mioc,

So gelingt Schöck mehr Übersicht und Effizienz

An sechs Produktionsstandorten in vier europäischen Ländern werden Schöck-Produkte hergestellt. Ein weiterer Produktionsstandort wurde in den USA aufgebaut. © Schöck Bauteile

Viele Vorteile dank einer Lösung: Schöck Bauteile nutzt seit Kurzem das Argvis Maintenance Portal.

Die Schöck Bauteile (Baden-Baden) ist ein Anbieter für Lösungen zur Verminderung von Wärmebrücken und Trittschall, für thermisch trennende Fassadenbefestigungen sowie Bewehrungstechnik.

Das Unternehmen nutzt bereits seit 2017 das SAP-Instandhaltungsmodul Plant Maintenance (SAP PM) für die Erfassung von Störmeldungen und zu planenden Instandhaltungsmaßnahmen (IH), zur systemgestützten und automatisierten Wartungsplanung sowie zur IH-Auftragsabwicklung für die Dokumentation von IH-Maßnahmen und Ermittlung interner IH-Kosten.

Sebastian Schmelz: „Das argvis; Maintenance Portal wurde vor allem implementiert, um unsere Mitarbeiter an das System heranzuführen, damit unsere bereits implementierten SAP-Prozesse sowohl für sie selbst als auch für uns Schöck den gewünschten Mehrwert bringen.“ © Schöck Bauteile

2022 wurde zu SAP PM auch die Bestandsführung der IH-relevanten Ersatzteile über SAP Materials Management (SAP MM) realisiert, die in das SAP PM integriert wurde. Dazu Sebastian Schmelz, Product Owner Produktion, Schöck Bauteile: "Wir wissen seitdem immer, welche IH-Aufträge und somit welche Anlagen welche Ersatzteile verbraucht haben – inklusive der Ermittlung der Ersatzteilkosten pro Anlage." Die Prozesse waren zwar direkt auf Schöck zugeschnitten, aber der Zugriff auf diese SAP-Prozesse war nur über einen PC-Arbeitsplatz möglich. "Schaut man sich die täglichen Arbeitsabläufe der Instandhalter an, so sind diese logischerweise mehr im Werk unterwegs als am PC", so Schmelz.

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Die Folge: Immer, wenn die Instandhalter Informationen aus dem SAP-System benötigen, oder Schöck verlangte, dass das SAP-System mit Informationen versorgt werden soll, mussten die Mitarbeiter extra einen PC aufsuchen. Dazu Schmelz: "Wir suchten daher nach einer Lösung, mit der die Instandhalter von überall im Werk permanent auf unsere systemgestützten Prozesse zugreifen können."

Zusammenfassend versprach sich Schöck von der neuen mobilen Instandhaltungslösung eine Reihe von Vorteilen – vor allem eine Effizienzsteigerung des Instandhaltungspersonals sowie eine Verbesserung der Datenqualität.

"Dies sollte es uns erstmals ermöglichen, ein aussagekräftiges Reporting für die Instandhaltung aufzubauen und die Grundlage bilden, datenbasierte Steuerungsmechanismen zu etablieren", resümiert Schmelz. Letztlich entschied er sich für das Argvis Maintenance Portal. Überzeugt hatten die Verantwortlichen Funktionalitäten wie individuelle Kunden-Anpassungen, SAP-Standard-Schnittstelle, Auswahl zwischen Remote- und Cloud-Betrieb sowie die Kostenbetrachtung über mindestens 5 Jahre.

Schöck vertreibt seit 1983 ein breites, spezialisiertes Portfolio für verschiedenste Anwendungen in der Sanierung und im Neubau. Der Schöck-Isokorb etwa ist gestalterisch, bauphysikalisch und wirtschaftlich laut Anbieter einmalig in der Branche. © Schöck Bauteile

Heute unterstützt das Argvis Maintenance Portal den Instandhaltungsalltag bei Schöck im Werk Baden-Baden auf verschiedenen Ebenen. So können zum Beispiel die Vorarbeiter aus der Produktion, die bisher für die Erfassung von Störmeldungen einen PC suchen mussten, diese direkt am Ort der Störung erfassen und den Meldungen Fotos anhängen.

Die Instandhalter selbst haben diese Meldungen als Arbeitsvorrat immer bei sich und können von überall im Werk auf die Daten des Systems zugreifen. Auch hier entfällt der Gang zum PC. Schmelz: "Schließlich liefern uns die Instandhalter – durch die Verfügbarkeit der Informationen überall im Werk – auch wesentlich genauere Daten in Form ihrer Rückmeldungen, was nun ein aussagekräftiges IH-Reporting jetzt ermöglicht und ein erster Schritt in Richtung datengetriebene Instandhaltung ist."

Dieser Artikel erschien zuerst in der September-Ausgabe des Baugewerbe Magazins.

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