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Artikel und Hintergründe zum Thema

FORUM HOLZBAU

Jessica Stütz,

Internationales Holzbau-Forum 2025: Architektur und Holztragwerke

Das Internationale Holzbau-Forum 2025 startete am 3. Dezember in eine neue Runde. Über 3000 Teilnehmende aus 41 Nationen informierten sich drei Tage lang in Innsbruck über die aktuellen Themen im Holzbau - von Wohnbauwirtschaft über EU-Klimaschutzziele, Verbindungstechnik, Gesundheitseffekte von Holz und Holztragwerke.

Helena Weber (BERKTOLD WEBER Architekten Dornbirn, Österreich) stellte das Rathaus in Hohenems vor © mikado

Die Sprache des Holzes

Nach der Auftraktveranstaltung "Wohnbauwirtschaft – Wird der Holzbauanteil weiter steigen?" ging es in gewohnter Weise mit den einzelenen Prologen weiter. Prolog I Architektur thematisierte "Die Sprache des Holzes". Helene Weber (Berktold Weber Architekten, Dornbirn) stellte das Rathaus in Hohenems vor. Ein 6-geschossiges Gebäude mit einer Wechselfalzfassade mit davorgelagerten Lamellen. Vertikale Lasten werden über Fichtenholzstützen abgetragen. Die Brettstapeldecken aus Vollholz werden mit Holzwerkstoffplatten zu aussteifenden Deckenscheiben verbunden.

Klinik Arlesheim H4H

Yaike Dunselman (9graden architectuur Amersfoort, Niederlande) referierte über die Klinik Arlesheim H4H © mikado

Yaike Dunselman (9graden architectuur Amersfoort, Niederlande) und Sascha Schuler (BSS Architekten AG Schwyz, Schweiz) stellten in ihrem gemeinsamen Vortrag die Klinik Arlesheim vor. Das Bauprojekt umfasst neben dem Ersatzneubau der Klinik auch die Neuerrichtung des Heilmittellabors. Beide Gebäude werden vollständig mit dem Holz-Bausystem Holz100 errichtet. Bei dieser Massivholzbauweise kommen Verbindungen mit Holzdübeln zum Einsatz. Auf Leim, Metall, Chemie oder Holzschutzmittel wird wo immer möglich verzichtet.

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Campus aus 1100 Modulen

Martin Feuerstein (Kaufmann Bausysteme Reuthe, Österreich) stellte die Hochschule Rostock vor - ein Campus aus 1100 Modulen © mikado

Die Hochschule Rostock - ein Projekt der Superlative: 1100 Modulen, rund 50 000 m² Bruttogrundfläche und ein Investitionsvolumen von 230 Mio. Euro. Der Neubau entstand im Auftrag der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Hintergrund war der wachsende Personalbedarf der Bundeszollverwaltung, der eine deutliche Ausweitung der Ausbildungskapazitäten erforderlich machte. Die Gebäude auf dem Campus kombinieren verschiedene Bauweisen nach funktionaler Logik: In den Wohngebäuden sind Tiefgarage, Erdgeschoss und Kerne aus Stahlbeton. Die Unterkunftsbereiche der Obergeschosse entstehen in Holzmodulbauweise. Im Lehrgebäude wird eine Mischkonstruktion aus Ingenieurmäßigen und modularem Holzbau umgesetzt.

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