7. Internationale Fachtagung Bauphysik und Gebäudetechnik
Wissenstransfer am Bodensee
Der Trend zum mehrgeschossigen Bauen und damit zu größeren Holzgebäuden braucht überzeugende bauphysikalische Konstruktionen. Wie diese jetzt und künftig aussehen können, das schauten sich am 24./25. April 2024 rund 500 Teilnehmer im Graf-Zeppelin-Haus in Friedrichshafen an.
In Friedrichshafen fand die 7. Internationale Fachtagung Bauphysik und Gebäudetechnik statt
© mikadoDie Schwerpunktthemen waren „Brandschutz“ und „Akustik“. Ebenfalls vorgestellt wurden Fassadenlösungen, wie eine begrünte bzw. mit PV-Elementen ausgestattete TES-Fassade. Dieses Forschungsprojekt, das Dr. Claudia Hemmerle (TU München) und Prof. Manfred Stiegelmeier (FH Salzburg) in Friedrichshafen zeigten, basiert auf den bekannten TES-Fassadenelementen. Über zwei Jahre liefen Monitoring-Versuche der beiden Varianten mit Mock-Ups bei der Zimmerei Gumpp & Meier.
Ob Wärmepumpen tatsächlich die Wärmeversorgung der Zukunft sein können, das stand am Vormittag des zweiten Tages im Blickpunkt der Themen. Dabei wurde deutlich, dass die Technik hinter den Wärmepumpen alles andere als trivial ist. Und wie nachhaltig Wärmepumpen letztlich sein können, hängt ganz wesentlich vom eingesetzten Kältemittel ab.
Gehört Wärmepumpen die Zukunft? V.l.: Prof. Dr. Fabian Ochs, Prof. Dr. Michael Schaub und Prof. Uli Spindler diskutierten ihre Einschätzung dazu
© mikado„Alles außer Propan würde ich ohnehin vergessen,“ brachte es Prof. Ulrich Spindler (TU Rosenheim) in der Abschlussdiskussion auf den Punkt, auch wenn die Brennbarkeit von Propan so manche Anforderung stellt. Die Bauphysik-Tagung veranstaltet Forum Holzbau im Zwei-Jahres-Rhythmus.











