Modulbau
Das erste mobile Hallenbad kommt nach Stuttgart
Der Startschuss ist gefallen: In Stuttgart entsteht das erste Hallenbad in Holzmodulbauweise. Der Zuschlag für das Hallenbad geht an die Pool out of the Box GmbH als Generalübernehmer. Mit im Boot sind die Stuttgarter 4a Architekten, das Planungsbüro Kannewischer, Zeller Bäderbau, Wassertechnik Wertheim und Blumer Lehmann.
Designed for Disassembly – ein temporäres, modulares und rückbaubares Gebäude – dieser Planungsansatz hat das Hochbauamt der Landeshauptstadt Stuttgart im Vergabeverfahren für ein neues Stuttgarter Hallenbad überzeugt. Denn diese Eigenschaften sowie die für den späteren Ab- und Wiederaufbau entwickelte Bauweise mit nahezu kompletter Vorfertigung im Werk, ermöglichen es, das Bad an verschiedenen Standorten im Stuttgarter Stadtgebiet zu errichten, abzubauen, umzuziehen und erneut aufzustellen. Hintergrund für diese Anforderung ist es, den Bürgern Ersatzwasserflächen bereitzustellen während Bäder saniert oder neu gebaut werden.
Das in Holzmodulbauweise errichtete Bad ist mit einem 25-Meter-Becken, fünf Bahnen und einem Teil-Hubboden ausgestattet. Als erster Standort für das modulare Bad wurde der Stuttgarter Stadtteil Zuffenhausen ausgewählt. Nach Errichtung des Neubaus des Hallenbades Zuffenhausen soll das modulare Bad umziehen, um in Möhringen in der Bauphase das Schwimmen zu ermöglichen und dann zuletzt in Untertürkheim, an seinem Zielstandort endgültig errichtet werden.









