Keimfarben - Holzfassade als Blickfang

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Headquarter place X – eine Brücke zwischen Wirtschaft und Natur

Mit dem neuen Headquarter „place X“ der Xeptum Consulting AG in Neckarsulm hat Anna Philipp mit ihrem Architektenteam an der Schnittstelle zwischen Industrie und Natur eine innovative, zukunftsweisende Arbeitswelt geschaffen, die Arbeiten in wohnlichem Ambiente möglich macht.

Die stehend angeordneten Holzlamellen ziehen sich wie ein Band über alle vier Finger

© Philipp Architekten

Herausfordernder könnte die städtebauliche Lage des Baugrundstückes nicht sein: eine von Weinbergen geprägte Szenerie auf der einen und eine von Effizienz getriebene, gewerbliche Architekturlandschaft auf der anderen Seite. Im Bewusstsein dieser Umgebung, schafft das neue Bürogebäude für das Neckarsulmer IT-Unternehmen einen harmonischen Übergang zwischen diesen beiden Extremen: Mit vier Fingern, die sich von einem zentralen, dem Industriegebiet zugewandten Foyer aus weit in die Weinberge erstrecken, verzahnt sich der Baukörper mit dem umgebenden Naturraum.

Auch die Dächer sind begrünt und mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet und repräsentieren so, neben der umlaufenden Holzfassade, den ökologischen und nachhaltigen Entwurfsansatz, sowie die Grundsätze des Unternehmens. Die stehend angeordneten Holzlamellen ziehen sich wie ein Band über alle vier Finger und es entsteht ein abwechslungsreiches Fassadenbild aus eng beieinanderstehenden Lamellen vor den opaken Bauteilen und einer aufgelockerten Anordnung vor den bodentiefen Fenstern und Festverglasungen. Ergänzend zu der natürlichen Holzfassade erstrahlen der Gebäudesockel, sowie das oberste Geschoss im Haupttrakt – dem Firmensitz der Xeptum Consulting AG - in weißem Putz.

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Die Eingänge zu den vier Fingern selbst werden von holzvertäfelten Portalen definiert, die mal ebenerdig mal über hölzerne Stufen zu den jeweiligen Firmentrakten führen. Neben diversen Grüntönen, tritt immer wieder ein dunkles Blau – die Firmenfarbe Xeptums - in den Innenräumen auf. Verschiedene naturbelassene, aber auch farbige Hölzer runden zusammen mit schwarz-weißen Fliesen und roten Eyecatcher-Möbeln das Potpourri ab.

Beim place X ist ein abwechslungsreiches Fassadenbild aus eng beieinanderstehenden Lamellen entstanden

© Philipp Architekten

„New Work“ wird im neuen Headquarter großgeschrieben: Großzügig gestaltete Gruppen- und Großraumbüros werden durch kleinere Büroeinheiten und Einzelbüros für die Chefetage und die Buchhaltung ergänzt. Bodenbeläge und individuelle Einbauten aus Holz sorgen zusammen mit verschiedenen textilen Elementen, in Form von Vorhängen, Teppichen, Raumtrennern, für eine wohnliche Atmosphäre. Sämtliche Holzoberflächen des Headquarters wurden mit Lignosil Verano von Keimfarben behandelt. Die silikatische Lasur ist biozid- und lösungsmittelfrei und gleicht die optischen Unterschiede an, die durch ungleichmäßige Bewitterung von exponierten und geschützten Flächen bei unbeschichtetem Holz entstehen können.

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