Bildungsbau: Holz-Hybrid-Bauweise

Jessica Stütz,

Neue Grundschule in Senden von Hörmann

Geplant wurde die Schule von dem Planungsbüro Jakob Architekten. Sie besteht aus dem Hauptgebäude, einer Aula und einer Einfeldsporthalle. Bei der Planung und Umsetzung wurde eine möglichst klare und nachhaltige Bauweise angestrebt. Die komplette Hülle inkl. Verschattung und Fensterelementen, Pfostenriegelfassade in Weißtanne, Tragwerksarbeiten für das Dach, Dachabdichtung und Begrünung der Dachflächen wurde von der Rudolf Hörmann GmbH & Co. KG umgesetzt. Hierbei kommt die Holz-Hybrid-Bauweise des Allgäuer Unternehmens zum Einsatz. Die Bauweise vereint die Stärken von Holz, Beton und Stahl durch ein Stahlbeton-Skelett und nicht tragenden Holzaußenwänden. Im Innerraum der Klassenzimmer wurde die Materialkombination sichtbar verbaut. Durch die Vorfertigung der 136 Holzrahmenbauwände in den Produktionshallen in Buchloe wurde die Bauzeit und der Baulärm vor Ort verkürzt.

Pfostenriegelfassade in der Mensa

© Rudolf Hörmann GmbH & Co. KG

Die Außenfassade fällt durch ihre besondere Architektur direkt ins Auge. Die Fassade der Turnhalle, Mensa und des Schulgebäudes wurde von Hörmann in 3D-Optik aus natürlich verwitterter Weißtanne montiert. Für eine helle und freundliche Atmosphäre hat das Bauunternehmen im ganzen Schulhaus große Holzfenster und Glaselemente verbaut. Die Pfostenriegelfassade in der Mensa ermöglicht einen natürlichen Tageslichteinfall passend zur gewünschten Atmosphäre. 

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