Tank- und Rastanlage „Leubinger Fürstenhügel“
Holz-Inlay setzt Ruhepol an der A71
Die Internationale Bauausstellung (IBA) Thüringen entwickelt bis 2023 ressourcenbewusste Projekte mit gemeinwohlorientierten Werten. Eines davon ist die Tank- und Rastanlage „Leubinger Fürstenhügel“ an der A71, geplant von Mono Architekten aus Berlin. Der Einsatz von Weißtannenholz in Form der Akustikpaneele von Lignotrend prägt den Innenraum.
Die Tank- und Raststätte Leubinger Fürstenhügel: Der markante Baukörper fällt durch seine klare Beschränkung auf wenige gestalterische Mittel auf (Fotos: Lignotrend/Mono Architekten, Gregor Schmidt)
Die Tank- und Rastanlage liegt in direkter Nachbarschaft zur bedeutenden gleichnamigen archäologischen Fundstätte aus der frühen Bronzezeit. Der langgestreckte Winkel des Baukörpers fällt durch seine Markanz und klare Beschränkung auf wenige gestalterische Mittel auf. Aber alleine hätte es Stahl als konstruktiver Werkstoff für ein solches Gebäudes schwer, Ruhe und Aufenthaltsqualität herzustellen. Um einen Ausgleich zur Unruhe der schnellen Autobahn zu schaffen, ordneten die Planer ein komplettes „Holz-Inlay“ im Inneren an, das einen Restaurantbereich mit unterschiedlichen Rückzugsmöglichkeiten sowie eine Ausstellung beherbergt.
Astfreies Echtholz in den Restaurantbereichen prägt den Innenraum, vor allem Weißtannenholz in Form der Akustikpaneele von Lignotrend
Nach Fertigstellung ist astfreies Echtholz ist in den Restaurantbereichen mit Ausstellung innenraumprägend, vor allem Weißtannenholz in Form der Akustikpaneele von Lignotrend. Ungewöhnlich ist der Akzent im Servicebereich, wo Ligno Akustik komplett schwarz lackiert wurde.










