zuruck zur Themenseite

Artikel und Hintergründe zum Thema

Wettbewerb: „Forschendes Lehren und Lernen im Holzingenieurwesen“

Jessica Stütz,

Holzbaustudierende entwerfen und bauen ein Fußball-Kassenhäuschen

Der TuS Lammersdorf 1926 e.V. kann bald über ein Fußball-Kassenhäuschen verfügen, das von Studierenden des Holzingenieurwesens der FH Aachen konzipiert und gebaut worden ist.

Praxisnähe und Anwendungsorientierung stehen auch bei diesem Wettbewerb im Vordergrund. Bewertungskriterien waren neben der Konzeption, Statik und Konstruktion auch die Präsentation sowie die architektonische Qualität des Entwurfs; weitere Anforderungen waren der Schutz vor Vandalismus und der konstruktive Holzschutz

© FH Aachen | Arnd Gottschalk

Seit 2012 richtet der Fachbereich Bauingenieurwesen für die Studierenden des sechsten Semesters ein Holzbauprojekt im Modul CAE-Holzbautechnologie aus – und zwar in Form eines Wettbewerbs. Es gilt, eine konkrete Aufgabe umzusetzen, von den ersten Planungsschritten bis hin zum fertigen Bau. Bei der zwölften Auflage traten 37 Studierende in drei Teams an – „so viele Teilnehmende hatten wir noch nie“, betonte Prof. Dr. Thomas Uibel, einer der betreuenden Professoren, bei der Abschlussveranstaltung am Bildungszentrum BGZ in Simmerath. In unmittelbarer Nähe baut die FH gerade das Aachener Zentrum für Holzbauforschung. Zukünftig sollen an diesem Standort in Kooperation mit der Handwerkskammer Praxis und Theorie, Lehre und Forschung im Bereich Holzbau gebündelt werden.

Praxisnähe und Anwendungsorientierung stehen auch bei diesem Wettbewerb im Vordergrund, der in diesem Jahr unter dem Titel „Forschendes Lehren und Lernen im Holzingenieurwesen“ stand. In den vergangenen Jahren ging es um Wanderhütten, Unterstände und Pavillons. Diesmal sollte ein Kassenhäuschen entworfen und gebaut werden, das auf dem Sportplatz in Lammersdorf errichtet werden soll. Bewertungskriterien waren neben der Konzeption, Statik und Konstruktion auch die Präsentation sowie die architektonische Qualität des Entwurfs. Weitere Anforderungen waren der Schutz vor Vandalismus und der konstruktive Holzschutz. Der Wettbewerb erstreckte sich über das gesamte Sommersemester. In vier Blöcken arbeiteten die Studierenden die Themen digitaler Entwurf, Statik und Tragwerksplanung, Arbeitsvorbereitung und Maschinenplanung sowie Abbund und Montage ab. 

Anzeige

Die drei Teams hatten bei der Abschlusspräsentation je 45 Minuten Zeit, ihre Entwürfe zu präsentieren, im Anschluss konnte die Jury die drei Häuschen auf dem Parkplatz des BGZ begutachten. Am Ende setzte sich Team C mit dem Entwurf Winkelwerk durch. Beteiligt waren die Studierenden Henrike Beitz, Alexander Breuer, Christoph Hünten, Fynn Ketteler, Jennifer Klümper, Daniel Locher (Teamsprecher), Felix Marlinghaus, Daniel Mollen, Dennis Norda, Jakob Theißen, Ria Trostorf und Niclas Wehe. Sie erhielten einen Siegespokal aus Holz. In der Jury waren der TuS Lammersdorf 1926 e.V., die Gemeinde Simmerath, das BGZ Simmerath, das Holzkompetenzzentrum Rheinland, die Unternehmen Adolf Würth und LIGNA-SYSTEMS sowie die FH Aachen vertreten.

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
zurück zur Themenseite
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Jetzt Newsletter abonnieren