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Artikel und Hintergründe zum Thema

Thalgau (A)/ Wohnungsbau

Joachim Mohr | Damir Mioc,

Praktisch alles aus einer Hand

Beim Bau ihrer Gebäude aus Massivholz (MHM) überlässt die österreichische SIGES Immobilien GmbH nichts dem Zufall. Und sie bietet fast alle Leistungen rund um die Wohnimmobilie aus eigener Hand.

Der Wohnpark Thalgau: Das jüngste Projekt des Unternehmens umfasst 70 Eigentums- und zehn Mietwohnungen

© SIGES

Der zunehmende Anteil an Großprojekten hat den Holzbau verändert. In vielen Unternehmen wurden zum Beispiel neue Planungs- und Projektierungskapazitäten geschaffen, um in einer frühen Projektphase die Weichen in Richtung Holzbau zu stellen. Dies ermöglicht reibungslose  Abläufe in der Abwicklung, schlanke Kostenstrukturen und ein besseres Qualitätsmanagement.

Es bietet sich an, diesen Entwicklungsprozess noch weiter zu denken und zu sehen, welche weiteren Leistungen rund um das Bauen Verbesserungen für den Projektablauf möglich machen. So entstehen Geschäftsmodelle wie das der SIGES Immobilien GmbH im österreichischen Niedernsill, die nicht nur die Projektierung, die Planung, die Fertigung und den Bau, sondern auch die Vermarktung, die Finanzierung, die Energie- und Förderberatung und die Hausverwaltung der fertigen Immobilie anbietet.

SIGES ist überwiegend in Stadt und Land Salzburg aktiv, wo das Unternehmen mit verschiedenen Töchtern jährlich rund 3000 m3 Massiv-Holz-Mauer (MHM) und 3500 m3 Brettsperrholz (BSP) produziert und verarbeitet. Das Gros der 50 bis 60 Projekte im Jahr stellen schlüsselfertige Wohnanlagen.

Daneben produziert man in Niedernsill Einfamilienhäuser (in Österreich ein um 30 bis 50 Prozent geschrumpfter Markt) und übernimmt auch kleinere Projekte wie Tiny Houses, Anbauten oder Aufstockungen. Selbsterklärtes Ziel: hochwertigen, ökologischen, wohngesunden und dabei „leistbaren” Wohnraum in Holzgebäuden schaffen.

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Alle Hölzer sind PEFC-zertifiziert, in Thalgau wurde erstmals in Österreich der gesamte Holzbau einer Wohnanlage in die Zertifizierung einbezogen

© SIGES

Dass man unternehmerisch außergewöhnlich breit aufgestellt ist, hängt mit der Firmengeschichte zusammen: Geschäftsführer Josef Meissnitzer, der das Unternehmen 2013 mit den beiden Mitgesellschaftern Stefan Pfisterer und Christian Plaickner gegründet hat, stammt wie seine Schwester und vierte Mitgründerin Christine Meissnitzer aus einer Familie, die in der Wald- und Forstwirtschaft verwurzelt war. Als Keimzelle des heutigen Unternehmens könnte man ein Sägewerk betrachten, das der Vater 1990 erwarb.

Josef Meissnitzer machte dementsprechend seine erste Ausbildung an einem Holztechnikum, ging danach aber in die Finanzbranche, wo er sich das Wissen aneignete, das er heute bei der kaufmännischen Planung neuer Projekte einsetzt. 
Christian Plaickner ist als Finanzspezialist für die Finanzierungsberatung der Kunden zuständig, Christine Meissnitzer als Ärztin mit Zusatzausbildung in Umweltmedizin für Fragen der Wohngesundheit, Stefan Pfisterer ist für die gesamte Projektentwicklung von Planung über Abwicklung und Entscheidung der Energiekonzepte federführend. 

So kommt eine Fülle von Kenntnissen im Unternehmen zusammen, die den Projektablauf entscheidend prägen und gravierende Einflüsse auf das Endergebnis nehmen. Dies beginnt schon vor dem eigentlichen Projektstart, wenn man ein infrage kommendes Grundstück umfassend bewertet. Kern dieser Bewertung ist eine fundierte Marktanalyse für die betreffende Region, in die Daten wie der Wohnungsbedarf und die durchschnittlichen Wohnungspreise eingehen. 

Den kompletten Beitrag lesen Sie in mikado 03.24

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