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Susanne Frank,

Atlas Copco auf der Erfolgsspur

Die elf operativen Gesellschaften unter dem Dach der Atlas Copco Holding GmbH, Essen, haben im vergangenen Jahr 736 Millionen Euro (+12% zum Vorjahr) erwirtschaftet.

Weltweit lag der Unmsatz von Atlas Copco im Jahr 2011 nach vorläufigen Zahlen bei rund 9 Milliarden Euro. Das entspricht einem Zuwachs um 16 %. Der Betriebsgewinn stieg um 26 % ebenfalls auf einen Rekordwert von 1,9 Mrd. Euro.

Den stärksten Zuwachs in Deutschland verzeichnete 2011 der Konzernbereich Industrietechnik. "Wir sehen eine hohe Nachfrage aus der Automobilindustrie und von ihren Zulieferern nach hochwertiger Montagetechnik und Mehrfach-Schraubsystemen, aber auch nach Klebetechnik", erklärte Piet Leys, anlässlich der Bekanntgabe der Zahlen. Leys ist seit 1. Januar neuer Geschäftsführer der Atlas Copco Holding.

"Der für uns im gesamten Konzern weltweit wichtige Markt in Deutschland und Zentraleu-ropa hat die jüngste Krise überwunden und zeigt sich deutlich erholt", ergänzte Leys. Die Branche tätige weiterhin umfangreiche Investitionen, wodurch die Gesellschaften dieses Konzernbereichs noch weit in das Jahr 2012 hinein ausgelastet sein würden.

Ebenfalls weit überdurchschnittlich entwickelt hat sich das Geschäft mit stationären Kompressoren. Insbesondere die Prozessindustrie hat größere Projekte umgesetzt; aber auch kleine und mittlere Betriebe lösten im vergangenen Jahr ihren Investitionsstau. Die Nachfrage wurde wesentlich angetrieben von der Umstellung auf energieeffiziente Lösungen zur Druckluftversorgung.

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Zufrieden mit der Umsatz- und Auftragsentwicklung zeigten sich auch die Gesellschaften der Konzernbereiche Bautechnik und Bergbautechnik. Hier ist insbesondere die Atlas Copco Construction Tools GmbH in Essen zu nennen. Das Unternehmen konstruiert und fertigt hydraulische Aufbrechhämmer und andere Bauwerkzeuge und sah sich 2011 einer sehr fes-ten Nachfrage aus der Bauwirtschaft gegenüber.

Den krisenbedingten Rückgang haben die Essener, deren Produkte weltweit vertrieben werden, damit nach zwei starken Jahren wieder wettgemacht. Inzwischen hätten sich die Weltmärkte weitgehend stabilisiert, meinte Leys. Auch die Verkäufe in Deutschland zeig-ten ein stabiles Wachstum in der Bautechnik.

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