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DATEV: Kapazitätsprobleme bei SEPA-Umstellung
Rund 250 Tage vor der SEPA-Umstellung haben erst knapp 20 Prozent der Unternehmen und etwas mehr als 25 Prozent der Vereine in Deutschland mit den Vorbereitungen auf die neuen Regeln des einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums (Single Euro Payments Area – SEPA) begonnen. Bis Mitte August wurden bei der Bundesbank nur etwas mehr als 712.000 der für Lastschriften nötigen Gläubiger-IDs (Identifikationsnummer) beantragt. Betroffen von der Umstellung sind aber alle der 3,6 Millionen Unternehmen und 580.000 Vereine in Deutschland. Vielen mittelständischen Unternehmen und Vereinen drohen damit laut Bundesbank nach dem 1. Februar 2014 Liquiditätsprobleme. „Unternehmer sollten den Umstellungsaufwand nicht unterschätzen. Erst zum Jahreswechsel mit den entsprechenden Arbeiten zu beginnen, ist gefährlich“, warnt auch Eckhard Schwarzer, Vorstandsmitglied der DATEV eG. Unternehmen könnten sich dann auch nicht mehr sicher sein, dass sie ihr Steuerberater bei den Umstellungsarbeiten maßgeblich unterstützen kann. Denn wenn alle Mandanten erst im Dezember oder Januar mit den entsprechenden Anliegen vorstellig werden, dürften auch in den Kanzleien Kapazitätsprobleme entstehen.
