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Moderner Werkstoff für Hamburgs Kanalisation
Bei der Modernisierung der Hamburger Abwasserkanalisation kamen Flowtite GFK-Rohre DN 2000 der Amiantit Germany GmbH zum Einsatz.
Die Auskleidung eines 35 m langen Teilstücks, das ein unterirdisch gelegenes Bootshaus mit dem Stammsiel verbinden soll, steht im Rahmen des konzipierten Innenstadt-Entlastungsprogramms von Hamburg Wasser.
Hamburgs Abwasserentsorgung, erbaut in der Zeit zwischen 1842 und 1910 nach Plänen des englischen Ingenieurs William Lindley, ist das älteste Bauwerk seiner Art auf dem europäischen Kontinent. Die bis zu 4,70 m breiten und 3,85 m hohen Kanäle, in Hamburg als Siele bezeichnet, bilden in der Hansestadt noch heute das Rückgrat der innerstädtischen Kanalisation.
Mehrfach im Jahr kommt es zu Mischwasserüberläufen in den Isebek-Kanal, der Teil eines beliebten Naherholungsgebietes im Stadtteil Eimsbüttel ist.
Im Rahmen des Bauvorhabens von rund 53 Millionen Euro Volumen entstehen in einer Tiefe von bis zu 30 m mit den neuen Sielen „Wallring“ und „Isebek“ zwei Entlastungsbauwerke, nach deren Fertigstellung auch die Stammsiele saniert werden.
Teil der Gesamtbaumaßnahme, mit deren Ausführung die ARGE Transportsiel Isebek, 2. BA – bestehend aus Michel Bau GmbH & Co. KG und Implenia Bau GmbH – beauftragt wurde, ist die Sanierung einer Haltung, die ein unterirdisch gelegenes Bootshaus mit dem Stammsiel verbindet.
Die Rohre zeichnen sich gleichermaßen durch einfache Handhabung beim Einbau sowie hohe Korrosionsbeständigkeit und eine entsprechend hohe Lebensdauer aus – Werkstoffeigenschaften, die bei der Auswahl eine wichtige Rolle gespielt haben: Die im Endlos-Wickelverfahren gefertigten GFK-Rohre entsprechen den Anforderungen der Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen für den Bau von Sielen, ZTV - Siele Hamburg.








