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Martin Schrüfer,

Tarifrunde 2016: Dritte Verhandlung ergebnislos vertagt

Nach 36 Stunden Verhandlung ging die 3. Runde in den Tarifverhandlungen im Baugewerbe ohne Ergebnis zu Ende.Die Gewerkschaft zeigte keine Bereitschaft die Verhandlungen am 26. April 2016 fortzusetzen, nachdem die Arbeitgeberseite ein verbessertes Angebot sowohl für die Erhöhung der Löhne und Gehälter als auch für die Übernachtungen auf auswärtigen Baustellen gemacht hatte. Nach dem neuen Angebot sollen die Löhne in den alten Bundesländern am 1. Juni 2016 um 1,3 % und am 1. Juni 2017 um 1,8 % und in den neuen Bundesländern zu den selben Zeitpunkten um 2,0 % und 2,5 % steigen. Darüber hinaus ist eine Unterkunftsgestellung und ein neuer Verpflegungszuschuss bei auswärtiger Übernachtung unter voller Ausschöpfung der steuerlichen Freibeträge (12 Euro für die Tage der An- und Abreise und 24 Euro für die übrigen Tage) angeboten worden.
(Abb.: Baugewerbe)
(Abb.: Baugewerbe)

„Die Gewerkschaft ist immer noch nicht bereit, die deutlichen Reallohnsteigerungen, die sich aus unserem Angebot ergeben, anzuerkennen. Auch die erstmalige tarifliche Verpflichtung der Betriebe, ordnungsgemäße Unterkünfte auf den Baustellen bereit zu stellen und zu finanzieren, sehen wir als einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Attraktivität des Baugewerbes. Leider ist auch das von der Gewerkschaft noch nicht anerkannt worden. Auch die Lohnangleichung Ost-West würde durch dieses Angebot weiter voran schreiten", sagt der Verhandlungsführer der Arbeitgeber ZDB-Vizepräsident Frank Dupré.

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Abschließend erklärte Dupré, wesentliche Forderungen der Gewerkschaft sehe die Arbeitgeberseite damit als erfüllt an. Die Verhandlungen werden am  17. Mai im Raum Frankfurt / Wiesbaden fortgesetzt.

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