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Wachstum im Segment Innendämmung erwartet
Die Energieziele der Politik sind nur erreichbar durch die Sanierung von Bestandsbauten. 20 % des Bestandes können aber nicht mit WDV-Systemen ausgerüstet werden. Mit einem jährlichen Volumen von 7 Mio. m² darf die Innendämmung deshalb als sehr attraktives Marktsegment gelten.
Die energiepolitischen Ziele der Bundesregierung sind ehrgeizig. Nicht nur die Energiewende soll bis 2020 (oder etwas später) geschafft sein, sondern auch eine nachhaltige Senkung des CO2-Ausstoßes. 2050 soll Deutschland einen klimaneutralen Gebäudebestand haben. Angesichts der moderaten Zahlen im Wohnungsneubau kann das nur durch eine Senkung des Heizenergiebedarfes bei Bestandsbauten erreicht werden. So visionär Geothermie, Solarthermie und Windenergie auch sein mögen, noch immer ist es preiswerter, sicherer und einfacher, mit marktgängigen Techniken wie Gebäudedämmung die Einsparpotenziele zu realisieren. Die im Beitrag verwendeten Charts stammen aus der Veranstaltungsreihe „Dämmvision 2013“ von Knauf Aquapanel. Dort hat sie Vertriebsleiter Hubertus Kertelge für seine Einführung in das Thema Innendämmung eingesetzt. Unter Experten unumstritten ist die Leistungsfähigkeit der Außendämmung. Sie stellt noch immer die Königsklasse in der energetischen Sanierung dar. Aber ihre Einsatzmöglichkeit ist beschränkt. 20 % aller Bestandsgebäude lassen keine Außendämmung zu – sei es aus Denkmalschutz- bzw. aus optischen Gründen oder weil die Grundstücksgrenzen es nicht zulassen. Bei einer Fassadenfläche von 1,8 Mrd. m² sind das immerhin 360 Mio. m². Die Alternative, die Innendämmung, ist bekannt und bewährt. Alle bauphysikalischen Probleme sind inzwischen geklärt, sodass sich die Innendämmung mit Erfolg von versierten Handwerkern zum Nutzen des Bauherrn einsetzen lässt. Groß ist inzwischen die Zahl der industriellen Anbieter. Innendämmsysteme auf der Basis aller gängigen Dämmstoffe sind in entsprechender Auswahl im Markt verfügbar. Diffusionsoffene, ökologisch unbedenkliche Systeme liegen allerdings sowohl bei Planern als auch bei Handwerkern in der Gunst deutlich vorn. Für den Ausbau eröffnet sich mit der Innendämmung ein attraktives Marktsegment. So erwarten Marktforscher für die Planung ein Wachstum von 31 % und für den Ausbau immerhin noch einen Zuwachs von 18 %. Während viele Handwerker noch vor wenigen Jahren aus Mangel an Erfahrung und Kenntnis der physikalischen Zusammenhänge der Innendämmung Aufträge nur ungern annahmen, stehen inzwischen 74 % der Ausführenden dem Thema „Innendämmung“ positiv gegenüber. Und jetzt geben auch 77 % der Befragten einer Marktstudie an, einen guten Kenntnisstand in Sachen Innendämmung zu haben. Kein Wunder also, dass 71 % der Befragten gute Erfahrungen mit Innendämmungen gemacht haben. Und sogar 84 % der Unternehmer wollen diese Leistung in der Zukunft stärker mit ihren Unternehmen anbieten.








