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Wolff & Müller: 80-jähriges Jubiläum
Als der Baumeister Gottlob Müller und der Ingenieur Karl Wolff im Jahr 1936 im Stuttgarter Osten ein Baugeschäft eröffneten, war die Welt noch analog. Mit schwäbischem Schaffensgeist, Bodenständigkeit und Zuverlässigkeit erwarben sich die Gründer schnell einen guten Ruf, sodass sie bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs schon 1.500 Mitarbeiter beschäftigen konnten. Bereits in dieser Zeit baute Wolff & Müller für heimische Industriegrößen wie Daimler-Benz und Bosch.
Nach dem Krieg half das Unternehmen, die zerstörte Stadt Stuttgart und das Daimler-Werk wieder aufzubauen, und stemmte sein erstes Großprojekt: den Ausbau des Stuttgarter Hafens. In den nächsten Jahrzehnten prägten die Schwaben manche Entwicklung in der Baubranche mit, etwa den Wohnungsbau-Boom zu Zeiten des Wirtschaftswunders, das Bauen mit Fertigteilen in den 1960er-Jahren, die zunehmende Sanierung alter Bausubstanz seit den 1970er-Jahren sowie das Bauen im Ausland im großen Stil in den 1970er- und 1980er-Jahren.
In den 1990er-Jahren beteiligte sich Wolff & Müller als eines der ersten Bauunternehmen an öffentlich-privaten Kooperationsmodellen (PPP), etwa beim Klinikum Stuttgart und dem Mineralbad Cannstatt. Ein Meilenstein in Sachen Baukompetenz war das Mercedes-Benz-Museum mit seinen doppelt gekrümmten Betonflächen im Jahr 2006.








