Wirtschaft & Verbände

Susanne Frank,

Bauunternehmerporträt (55): Lokal denken, international bauen

Das hessische Bauunternehmen Lupp ist seit mehr als drei Jahrzehnten erfolgreich im Ausland tätig. Lesen Sie, wie man dabei vorging und was es alles zu beachten gab, um dieses lukrative Standbein aufzubauen. 

Im Jahr 2010 feierte die Unternehmensgruppe Lupp aus dem oberhessischen Nidda ihr 100-jähriges Jubiläum. Seit Firmengründer Adolf Lupp 1910 seinen Maurerbetrieb in der Mühlenstraße 24 anmeldete, hat sich das Bauunternehmen rasant entwickelt.

Momentan arbeiten rund 470 Menschen für den hessischen Mittelständler – im Jahr 1972 beschäftigte man zeitweise sogar über 700. Konsequent wurden in der Vergangenheit die Tätigkeitsfelder ausgebaut, zu denen seit 1978 auch der Auslandsbau dazugehört.

„Damals bauten wir – unter der Federführung unseres damaligen Mitgesellschafters Henning Lupp – eine Schiffshebeanlage in Libyen“, informiert uns Vice President Robert Smith. Der Diplom-Ingenieur ist seit 1990 im Unternehmen und verantwortet seit 2002 das Auslandsgeschäft.

Trotz des rasanten Wachstums und der internationalen Ausrichtung ist man immer noch in Familienhand. „Diplom-Ingenieur Thomas Lupp, Enkel des Firmengründers, steht heutzutage als dritte Generation an der Spitze des Bauunternehmens“, erklärt Diplom-Kaufmann Matthias Kaufmann, der seit Jahresanfang kaufmännischer Geschäftsführer bei Lupp ist. Auf Gesellschafter­ebene steht heute – mit Sina und Yann Lupp, den Kindern von Thomas Lupp – schon die vierte Generation bereit.

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„Lokal denken und international bauen“, bringt Robert Smith die Unternehmensphilosophie auf den Punkt. Darunter versteht man bei Lupp, trotz seiner internationalen Ausrichtung, stets seinen Wurzeln treu zu bleiben und auch zukünftig in der oberhessischen Heimatregion seinen Stammsitz zu haben.

Wie in Deutschland, so schätzt man auch im Ausland die hohe Qualität der handwerklichen Ausführung beim hessischen Bau-Mittelständler. „Kunden im Ausland, die schon mal mit uns zusammengearbeitet haben, empfehlen uns ­weiter oder arbeiten auch zukünftig nochmal mit uns zusammen“, weiß Robert Smith

Letztlich setzt sich gute deutsche Qualitätsarbeit durch und ist ein Gütesiegel auf internationalen Baustellen. „Sie wissen, dass wir korrekt und zuverlässig arbeiten. Dies gewährleisten wir dadurch, dass wir immer auch eigene Leute vor Ort haben“, erklärt Robert Smith auf die Frage, warum man Lupp im Ausland vertraut und gerne mit ihnen baut.

Auch beim Auslandsgeschäft setzt man auf langfristige Partnerschaften. Hier ist Robert Smith seit vielen Jahren der direkte Ansprechpartner. Seit Jahresanfang wird er dabei von Matthias Kaufmann unterstützt, da man diesen Bereich noch weiter ausbauen will. \

Dies ist nur ein kleiner Auszug unseres Porträts über das Bauunternehmen Lupp. Ausführlich können Sie darüber in unserer Juli-Ausgabe (Heft 6-2013) lesen, oder

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