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Tiefbau

Kai Ingmar Link,

Kanalrohrsysteme von Rehau glänzen mit Gold

Zum vierten Mal in Folge erhielten Awadukt PP-Kanalrohrsysteme die Gold-Einstufung bei "Cradle to Cradle Certified". Dies bestätigt den konsequenten Einsatz des Unternehmens für kreislauffähiges Bauen.

Die Kanalrohrsysteme Awadukt PP SN10/HPP SN16 sind fit für die Kreislaufwirtschaft. Die Kanalrohre bestehen aus Polypropylen, das zu 100% recyclebar ist. © Rehau

Als erstes Unternehmen setzte der Polymerhersteller konsequent auf geschlossene Materialkreisläufe nach Cradle to Cradle Certified und sichert sich mit den Awadukt PP SN 10/HPP SN 16-Kanalrohrsystemen zum vierten Mal Gold. Bei der Re-Zertifizierung wurden die Produkte und auch die Produktion in Viechtach sowie das Managementsystem von Rehau in den fünf Cradle-to-Cradle-Kategorien geprüft: Materialgesundheit (Inhaltsstoffe), Material Wiederverwertung, Erneuerbare Energien und CO2-Management, Wassermanagement sowie Soziale Verantwortung.

Nachgewiesen nachhaltig

Die hohe Einstufung zeigt: Awadukt PP -Kanalrohrsysteme sind technisch und mit Blick auf Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft ausgezeichnet. Für die Kunden ist es ein Beleg, dass Nachhaltigkeitsziele auch im Tiefbau erfüllt werden. Das betrifft den Einsatz geeigneter Werkstoffe für die Kreislaufwirtschaft ebenso wie die Verwendung von Ökostrom in der Produktion und soziale Verantwortung in der Lieferkette.

Bewertungen verbessert

Die Gold-Einstufung für Kanalrohrsysteme Awadukt PP SN 10/HPP SN 16 ergibt sich aus den Einzelbewertungen in fünf Kategorien, die von Bronze bis Platin reichen. Rehau erzielte viermal Gold und einmal Platin – die Gesamtwertung entspricht der niedrigsten Stufe, die in allen fünf Kategorien erreicht wurde. Im Vergleich zur Zertifizierung 2021 sind erneut Verbesserungen gelungen:

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Die Awadukt-PP-Kanalrohrsysteme sind nach Entfernen der Elastomerdichtungen zu 100 % stofflich recycelbar. Rehau hat seit der letzten Zertifizierung ein Rücknahmekonzept für Reststücke auf der Baustelle sowie für Rückbauten entwickelt.

Mittlerweile werden die Kanalrohrsysteme zu 100 % mit regenerativen Energien hergestellt, vor zwei Jahren lag der Anteil bei 60 %. Zusätzlich werden mindestens 50 % der CO2-Emissionen, die bei werksinternen Transporten entstehen, durch die Förderung von verifizierten Klimaschutzprojekten ausgeglichen. Zum Beispiel für den Ausbau von Windenergie in Brasilien. In Viechtach ist der verantwortungsbewusste Umgang mit Wasser im Umweltmanagementsystems verankert. Der Wasserverbrauch reduzierte sich in den letzten zwei Jahren um gut 16 %. "Nachhaltigkeit unseres Unternehmens und unserer Produkte gehört zu den wichtigsten strategischen Zielen der Rehau Gruppe", sagt Thomas Graf, Leiter der Sub-Divison Water Infrastructure. "Das Gold-Zertifikat ist eine weitere Bestätigung und macht unser Engagement für unsere Partner und Kunden nachvollziehbar."

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe 5/23

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