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Moderner Holzbau braucht nachhaltige Baustoffe
Die Planung der 84 Doppel- und Reihenhäuser orientiert sich an Gartenstadt-Ideen: gemeinschaftliche Angerhöfe, großzügige Grünflächen und ein Gemeinschaftshaus schaffen ein naturnahes Wohnumfeld. Die Häuser bieten flexible Grundrisse und eine hochwertige Ausstattung. Ökologische Kriterien bestimmten Planung und Materialwahl: Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft, hoher Vorfertigungsgrad, ressourcenschonende Baustoffe und ein zukunftsfähiges Energiekonzept reduzieren den ökologischen Fußabdruck und sorgen für eine positive CO₂-Bilanz.
Zentraler Bestandteil dieses Konzepts sind fermacell Gipsfaserplatten, die in Wand-, Decken- und Bodenkonstruktionen zum Einsatz kommen. Sie fügen sich technisch, bauphysikalisch und ökologisch nahtlos ein und tragen wesentlich zu Brand- und Schallschutz sowie Wohnkomfort bei. Hergestellt werden sie aus recycelten Papierfasern, Gips und Wasser ohne zusätzliche Leime. Das umweltfreundliche Herstellungsverfahren sorgt zudem für eine homogene, stabile Platte mit hoher Stoßfestigkeit und Belastbarkeit.
Die nachhaltigen Eigenschaften der Platten des Herstellers James Hardie wurden mehrfach von unabhängigen Instituten zertifiziert. So belegt die Umwelt-Produktdeklarationen (EPD) transparent die Ökobilanz über den gesamten Produktlebenszyklus – von der Rohstoff- und Energiegewinnung über die Herstellung bis zur Nachnutzung. Demnach sind fermacell Gipsfaserplatten frei von gesundheitsgefährdenden Stoffen und speichern CO2*. Damit sind die Platten problemlos in Gebäude integrierbar, die nach DGNB, BNB, BREEAM oder LEED zertifiziert werden sollen.
Die Cradle to Cradle Certified® Silber-Zertifizierung ist ein weiterer zentraler Baustein im Nachhaltigkeitsportfolio der fermacell Gipsfaserplatten. Diese Auszeichnung bewertet Materialgesundheit, Kreislauffähigkeit, Energieeinsatz, Wasserwirtschaft und soziale Aspekte und bestätigt, dass die Produkte konsequent für geschlossene Stoffkreisläufe entwickelt wurden. Tatsächlich sind fermacell Gipsfaserplatten zu 100 Prozent recycelbar. Der Gips kann ohne Qualitätsverlust wiederverwendet werden, wodurch Ressourcen geschont und Abfälle reduziert werden. Ein Rückgabesystem erleichtert zudem die sortenreine Sammlung von Baustellenverschnitten.
Dazu kommen die positiven raumklimatischen Eigenschaften der fermacell Gipsfaserplatten. Sie regulieren die Luftfeuchtigkeit aktiv und tragen zu einem gesunden Innenraumklima bei. Mit der Wasserdampf-Adsorptionsklasse WS II erreichen sie ein Niveau vergleichbar mit Lehmputzen. Diese feuchteausgleichende Wirkung sorgt ganzjährig für stabile, behagliche Bedingungen. Neben ökologischen und bauphysikalischen Vorteilen überzeugen die Platten auch in der Ausführung: Als universell einsetzbare Bau-, Feuerschutz-, Schallschutz- und Feuchtraum-Platten unterstützen sie die Qualitäts- und Zeitvorteile des durch einen hohen Vorfertigungsgrad geprägten modernen Holzbaus und sorgen für kurze Montagezeiten und effiziente Bauabläufe.
Das Beispiel „Kokoni One“ zeigt: Nachhaltigkeit ist keine Einzelmaßnahme, sondern das Ergebnis einer Planung, die Material, Konstruktion und Bauabläufe zusammen denkt. fermacell Gipsfaserplatten liefern dafür die ökologischen, technischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen.
*Das Speichern von CO2 bezieht sich auf den gesamten Produktlebenszyklus der fermacell® Gipsfaserplatten und Estrichelemente.
James Hardie Europe GmbH
https://jameshardie.de/
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