Anbaugeräte
Präzision und Effizienz von Kemroc
In Königstein im Taunus nimmt ein großes Bauprojekt, die "Königsteiner Höfe", Form an. Das Wohn- und Gewerbequartier erstreckt sich über 9.000 m² und umfasst acht Gebäude mit insgesamt etwa 75 Wohnungen und 7.000 m2
Gewerbefläche, einschließlich Praxen, Büros, einem Bistro und einem Biomarkt. Die Fertigstellung des Rohbaus ist für Juni 2024 geplant, und die Bauarbeiten laufen auf Hochtouren. Die Erstellung der Baugrube und des Rohbaus dieser ehrgeizigen Entwicklung erfolgt in Zusammenarbeit zwischen dem Generalunternehmen Köster und dem Subunternehmer Höfling Erdbau. Ein wichtiger Schritt bei der Gestaltung der Baugrube war die Schaffung von Bohrpfahlwänden und Drainagen. In diesem Prozess spielten Kemroc-Anbaufräsen eine entscheidende Rolle, um die Arbeiten schnell und mit Präzision auszuführen.
Eine der zentralen Herausforderungen bestand darin, die aufgelöste Bohrpfahlwand mit Spritzbeton auszukleiden. Diese Aufgabe stellte sich als komplex heraus, da der bestehende Boden aus Quarzit bestand, und herkömmliche Bagger und Anbauwerkzeuge nicht geeignet waren, das empfindliche Gestein zu bearbeiten. Daniel Korn, Bauleiter bei Gerhard Höfling, entschied sich daher für eine alternative Lösung: den Einsatz einer Querschneidkopffräse von Kemroc in Kombination mit einem 25-t-Bagger. Dies ermöglichte es, das Quarzit-Gestein zwischen den Bohrpfählen präzise zu glätten, um es anschließend mit Spritzbeton zu verkleiden.
Weiter musste ein Drainagegraben am Fuß der gesamten Verbauwand angelegt werden. Hier kam eine Kombination aus einem 9-t-Kurzheckbagger und einer Kemroc-Kettenfräse zum Einsatz. Die Kettenfräse zeichnet sich durch ihre einzigartige Fräskette aus, die ohne Unterschnitt oder Mittelsteg arbeitet und Gräben von genau definierter Breite öffnet. Die Verwendung dieser Technologie ermöglichte eine schnelle, energieeffiziente und umweltschonende Lösung.
Der Einsatz von Kemroc-Anbaufräsen war sehr erfolgreich, insbesondere angesichts der anspruchsvollen Bodenverhältnisse mit empfindlichem Fels auf der Baustelle der "Königsteiner Höfe". Die Präzision und die Fähigkeit, das Fräsgut vor Ort wiederzuverwenden, trugen zur Effizienz und Qualität der Bauarbeiten bei.
Die Entwicklung der "Königsteiner Höfe" ist ein sehr gutes Beispiel für den Einsatz moderner Bautechnologien, die dazu beitragen, herausfordernde Bauprojekte effizient und mit Präzision zu bewältigen. Mit innovativen Lösungen und einer klaren Vision zeigt das Projekt, wie Bauprojekte inmitten historischer Städte realisiert werden können.
Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 11_23.












