Bagger
SV39: Stabilität neu definiert in Yanmars neuestem Minibagger
Mit dem SV39 erweitert Yanmar Compact Equipment EMEA (Yanmar) sein Portfolio im Segment der 3,5–4,0-Tonnen-Klasse. Der neue Minibagger mit einem Betriebsgewicht zwischen 3.670 und 3.885 Kilogramm zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Standfestigkeit, präzise Steuerung und ein bedienerfreundliches Design aus. Damit eignet sich der SV39 für vielfältige Einsatzbereiche – vom klassischen Tief- und Hochbau über den kommunalen Einsatz bis hin zu landschaftsgestalterischen Arbeiten.
Stabilität als zentrales Merkmal
Die Konstruktion des SV39 basiert auf einer gezielten Gewichtsverteilung sowie einem verstärkten Unterwagen, die gemeinsam für hohe Stabilität sorgen – auch bei anspruchsvollen Bodenverhältnissen oder bei Arbeiten mit schwerem Gerät. Die Kombination aus kurzer Ausleger- und Kabinenkonfiguration trägt zur Leistungssteigerung bei und ermöglicht laut Hersteller bis zu 20 Prozent mehr Hubkraft im Vergleich zu ähnlichen Maschinen dieser Gewichtsklasse.
Ein optionales Zusatzgewicht von 160 Kilogramm kann die Balance zusätzlich verbessern und ist besonders bei Einsätzen mit Anbaugeräten hilfreich. Der SV39 ist sowohl für schwere als auch größere Anbaugeräte ausgelegt. Durch seine Tiltrotator-Vorbereitung – geeignet für Direkt- und Sandwich-Montage – wird die Flexibilität bei Planier-, Grab- und Landschaftsarbeiten deutlich erhöht.
Antrieb und Hydraulik
Der Minibagger wird von einem kraftstoffeffizienten 3TNV88-ESBV2-Dieselmotor der Emissionsstufe V angetrieben. Dieser leistet 18,5 Kilowatt bei 2.200 Umdrehungen pro Minute. Ergänzt wird der Antrieb durch ein Hochleistungshydrauliksystem, das aus zwei verstellbaren Hydraulikpumpen mit jeweils 37,9 Litern pro Minute sowie einer Zahnradpumpe mit 26,7 Litern pro Minute besteht. Diese Konfiguration ermöglicht schnelle, kontrollierte Bewegungen und trägt zur Effizienz bei.
Mit einer Löffelreißkraft von 32,8 Kilonewton sowie einer Stielreißkraft von 20,8 Kilonewton (kurzer Stiel) beziehungsweise 18,9 Kilonewton (langer Stiel) ist der SV39 auch für schwerere Aufgaben geeignet. Die maximale Grabtiefe beträgt 3.520 Millimeter, die maximale Reichweite mit langem Stiel 5.370 Millimeter. Dadurch kann auf der Baustelle mit weniger Umsetzen gearbeitet werden, was die Produktivität steigert.
Bedienerkomfort im Fokus
Die Kabine des SV39 wurde auf Ergonomie und Übersichtlichkeit ausgelegt. Sie bietet eine gute Rundumsicht, intuitive Steuerung über Joysticks sowie einen voll einstellbaren Sitz. Ein neuer 4,3-Zoll-Farbmonitor liefert dem Bedienpersonal alle relevanten Informationen übersichtlich. Überarbeitete Luftauslässe der Klimaanlage sorgen für verbesserten Komfort – auch bei längeren Arbeitseinsätzen.
„Die SV39 ist eine kompakte Maschine, die mehr bewältigt – mit voller Kontrolle, Komfort und Sicherheit“, so der Hersteller. Diese Eigenschaften sollen sowohl in der Canopy- als auch in der Kabinenversion zum Tragen kommen. Die schallgedämmte Bauweise der Arbeitsumgebung trägt zur Reduzierung der Ermüdung und zur Erhöhung der Sicherheit bei.
Transport und Mobilität
Je nach Konfiguration ist der SV39 mit Gummi- oder Stahlketten erhältlich. In der leichtesten Ausführung – Canopy mit Gummiketten – beträgt das Transportgewicht 3.490 Kilogramm. Mit einer Breite von 1.740 Millimetern bleibt die Maschine auch auf engen Baustellen gut manövrierbar. Eine Fahrgeschwindigkeit von bis zu 4,5 Kilometern pro Stunde erleichtert den schnellen Wechsel zwischen Arbeitspositionen.
Wartungsfreundlich konstruiert
Für Wartung und Inspektion ist der Zugang zu den zentralen Komponenten direkt vom Boden aus möglich. Große, abschließbare Wartungshauben bieten einen freien Zugriff, während sich die rechte Seitenhaube werkzeuglos öffnen lässt. Das erleichtert sowohl die tägliche Kontrolle als auch die Reinigung des Kühlers.












