Neuanschaffung für Effizienz
Yanmar, der mit dem Maulwurf tanzt
Graf Tiefbau arbeitet seit den 1990er Jahren mit Baggern von Yanmar und hat diese kontinuierlich in den eigenen Maschinenpark integriert. Die zurzeit eingesetzten SV100-Midibagger übernehmen dabei zentrale Aufgaben im Kanalbau, Erdbau und Abbruch unter beengten Platzverhältnissen.
Seit der Anschaffung des ersten Yanmar- Baggers im Jahr 1997 ist die Marke Bestandteil der Flotte der Graf Tiefbau. Ein ViO70 aus dieser Zeit hat inzwischen über 10.000 Betriebsstunden erreicht und wird weiterhin im Kanal- und Leitungsbau eingesetzt. "Die hier anfallenden Aufgaben erledigt er zuverlässig", sagt Geschäftsführer Fabian Cervi, der das Unternehmen in dritter Generation führt.
Der Betrieb wurde 1964 gegründet und entwickelte sich kontinuierlich weiter. Technische Offenheit gehört dabei seit jeher zur Unternehmensstrategie: Bereits früh kamen mobile Brecher und Verfahren wie die Larsenrammung zum Einsatz. Bis heute prägt zudem das markante "Maulwurf"-Symbol das Erscheinungsbild des Unternehmens und seiner Maschinen.
Für Cervi bleibt die Nähe zur Baustelle und den Baumaschinen entscheidend. Rund ein Drittel seiner Arbeitszeit verbringt er im operativen Einsatz. "So verliere ich nicht den Bezug und weiß, was die Mitarbeiter bewegt. Man bleibt am Ball, lebt vom Wissen – und nicht vom Hoffen", so Cervi.
Im aktuellen Maschinenpark spielen Midibagger eine zentrale Rolle. Gleich drei Geräte des Typs SV100 des Herstellers Yanmar sind im Einsatz und decken ein breites Anwendungsspektrum ab – vom klassischen Tiefbau über Aushubarbeiten bis hin zu Abbruchprojekten. Ein älteres Modell wurde durch ein neues ersetzt, um die Leistungsfähigkeit der Flotte zu sichern.
"Der Midibagger ist übersichtlich, wartungsfreundlich und hat eine intuitive Steuerung", beschreibt Cervi die für ihn entscheidenden Eigenschaften. Für den Baustellenalltag bedeutet das kurze Einarbeitungszeiten und flexible Einsatzmöglichkeiten. Die Maschinen kombinieren seiner Meinung nach kompakte Abmessungen mit ausreichender Leistungsreserve und eignen sich damit sowohl für beengte innerstädtische Baustellen als auch für Arbeiten im Gelände.
Die Einsatzbandbreite zeigt sich im Parallel- betrieb: Während ein Gerät bei der Hangsicherung eines Einfamilienhauses arbeitet, entstehen andernorts mit zwei weiteren Maschinen innerhalb weniger Tage befestigte Wege. In einem konkreten Projekt wurde so ein rund 600 m langer Waldweg hergestellt.
Neben der technischen Leistungsfähigkeit spielen für das Unternehmen auch Faktoren wie Verfügbarkeit und Langlebigkeit eine Rolle. Die Kombination aus Wendigkeit, Kraft und einfacher Bedienung trägt dazu bei, Stillstandszeiten zu minimieren und die Produktivität auf der Baustelle hochzuhalten. Solche Anforderungen sind typisch für mittelständische Tiefbauunternehmen, die mit einem überschaubaren Maschinenpark möglichst viele Einsatzbereiche abdecken müssen.
Cervi bringt den eigenen Anspruch mit einem Schmunzeln und Blick auf den Bagger von Yanmar auf den Punkt: "Wir denken anders. Uns geht es nicht um maximalen Profit, sondern um das bestmögliche Ergebnis für den Kunden. Wir denken bei unserer Arbeit um die Ecke und sind dabei genauso flexibel und wendig wie unsere Bagger."












