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Für Innenstädte

Damir Mioc,

Storz erschafft neue "Visitenkarten"

Gleich zwei Städte im deutschen Südwesten können sich über neugestaltete Bahnhofsplätze freuen: Konstanz und Tuttlingen.

Für die Verwandlung von einer lieblosen Asphaltwüste zum einladenden Busbahnhof unter kühn geschwungenen Dachkonstruktionen hatten Storzianer von Mai 2023 an unter der Regie von Oberbauleiter Frank Pfeiffer in Tuttlingen zunächst umfangreiche Rückbauarbeiten durchzuführen und in Sichtweite ein Provisorium für den Busnahverkehr anzulegen. © Storz

Im Abstand von zwei Tagen weihten die beiden Städte nach mehrjähriger Arbeit ihre modernisierten Bahnhofsplätze feierlich ein und übergaben sie ihrer Bestimmung als leistungsfähige Verkehrsknotenpunkte – pünktlich im geplanten Zeitrahmen.

Bei beiden Projekten hat man die künftig schwerbelasteten Verkehrsflächen in Betonbauweise ausgeführt. Sowohl in der Bodenseestadt als auch in dem Baaremer Mittelzentrum zeichnete Storz als Hauptauftragnehmer für die umfangreichen Arbeiten an den Millionen-Euro-Projekten verantwortlich, in Konstanz in einer ARGE mit Schleith.

Für die Verwandlung von einer lieblosen Asphaltwüste zum einladenden Busbahnhof unter kühn geschwungenen Dachkonstruktionen hatten Storzianer von Mai 2023 an unter der Regie von Oberbauleiter Frank Pfeiffer in Tuttlingen zunächst umfangreiche Rückbauarbeiten durchzuführen und in Sichtweite ein Provisorium für den Busnahverkehr anzulegen.

Der anschließende Tiefbau vor dem denkmalgeschützten, aber noch sanierungsbedürftigen Bahnhofsgebäude aus den 1930er Jahren umfasste die neuen Entwässerungsanlagen wie Kanäle, Schwerlastschlitzrinnen, Straßeneinläufe mit neuen Rohrleitungssystemen und Kontrollschächte.

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Hinzu kamen 5.000 lfm Leerrohre und Kabelzugschächte für neue Medienzuleitungen zur Verkehrssteuerung und diverse technische Steuerungselemente zum Betrieb des neuen Bahnhofsvorplatzes. Später folgten die 27 Köcherfundamente für die Stahldachkonstruktion. 150 Tonnen Stahl schweben jetzt – das Stadtbild prägend und an ein großes W erinnernd – über dem Platz.

Das Dach weist neben einer PV-Anlage, die die Ladesäulen für E-Autos speisen hilft, auch ein innovatives Baum-Bewässerungssystem mit Regenwasserrückgewinnung über zwei Zisternen auf. Über 40 Bäume pflanzte das zur Storz-Gruppe gehörende Gartenbauunternehmen Schöppler zwischen die Signalanlagen der Haltestellen.

Dieser Artikel erschien zuerst in der Dezember-Ausgabe des Baugewerbe Magazins.

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