Dachsanierung Abfüllanlage Adelholzener
Arbeitssicherheit und Flexibilität
Modernisierung mit hoher Arbeitssicherheit: Das "PERI UP" Fassadengerüst dient als 14 m hohes Arbeits- und Schutzgerüst für die aufwendige Dachsanierung der Abfüllanlage bei Adelholzener in Siegsdorf.
Der Gerüstknoten am Easy-Stiel ermöglichte außen- und innenseitige Anbauten und den nahtlosen Übergang von Easy- auf Flex-Bauteile, beispielsweise für die Schutzdachausbildung im Zugangsbereich zur Halle und als vorgelagerte Absetzbühne
© PERI DeutschlandIm Zuge der stetigen Modernisierungsmaßnahmen der Adelholzener Alpenquellen GmbH in Siegsdorf wird das im Jahr 1989 errichtete Gebäude M, das als Abfülllinie 3 für Mineral- und Süßgetränke in PET Mehrwegflachen dient, derzeit saniert. Das Flachdach wird aufwendig erneuert: Die nach oben hin abgeschrägte Kupferfassade wird dabei entfernt, der Ortgang verlängert und mit einer neuen Attika versehen. Die nur 3-monatige Bauphase findet unter laufendem Produktionsbetrieb statt. Über die Anforderung hinaus, dass Nässe und Staub nicht in das Gebäudeinnere dringen dürfen, hat insbesondere auch die Arbeitssicherheit bei Adelholzener einen hohen Stellenwert.
Sichere Gerüstmontage
Um an der 50 m langen Stirn- und den beiden 66 m langen Gebäudelängsseiten die Sanierungsarbeiten ab 8 m Höhe fachgerecht ausführen zu können, wurde ein 14 m hohes Arbeits- und Schutzgerüst errichtet. Zum Einsatz kam das "PERI UP Fassadengerüst". Sicherheit war bei dem Gerüst ohne großen zeitlichen Mehraufwand gegeben, denn durch die im System integrierte vorlaufende Geländermontage waren die Gerüstbauer beim Betreten der nächsten Gerüstlage bereits gesichert. Zusammen mit dem Easy Stiel wurde gleich auch das Geländer nach oben gebracht. Selbst der Treppenaufgang und, wo notwendig, die Gerüstinnenseiten ließen sich mittels vorlaufendem Geländer gefahrlos von unten aus gesicherter Position montieren.
Ein weiteres Produktmerkmal beim Easy Stiel ist der integrierte Gerüstknoten. Dieser macht das Fassadengerüst flexibel, auch für komplexe Fassadeneinrüstungen. In Siegsdorf konnten damit Rundbehälter und Gebäudevorsprünge berücksichtigt, also eine räumliche Anpassung mit Systembauteilen realisiert werden.
Metrisches 25-cm-Systemraster: Die Gerüstebenen ließen sich ohne Belagspalt und störende Überwürfe ausführen
© PERI DeutschlandDas einfache Einhängen von Horizontalriegeln in den Gerüstknoten ersparte Rohr-Kupplungsmontagen bei den außen- und innenseitigen Verbreiterungen und Anbauten. Beispielsweise ließen sich außenliegende Treppenaufgänge direkt, also nahezu kupplungsfrei anschließen. Auch ein nahtloser Übergang von Easy- auf Flex-Bauteile, beispielsweise für die Schutzdachausbildung im Zugangsbereich zur Halle und als vorgelagerte Absetzbühne, war dadurch möglich. Das ist nicht nur montagefreundlich, dadurch ließen sich auch die Belagflächen weitestgehend stolperfrei ausbilden – für sicheres Arbeiten bei der späteren Gerüstnutzung.










